Pallade Veneta - Zahl der Neuzulassungen 2022 um 1,1 Prozent gestiegen

Zahl der Neuzulassungen 2022 um 1,1 Prozent gestiegen


Zahl der Neuzulassungen 2022 um 1,1 Prozent gestiegen

Die Zahl der Neuzulassungen auf dem deutschen Automarkt ist im vergangenen Jahr um 1,1 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Insgesamt wurden 2022 rund 2,65 Millionen Neuwagen zugelassen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Der Anteil von Benzinern und Dieselfahrzeugen ging weiter zurück, die alternativen Antriebe schlossen das Jahr 2022 mit positiven Vorzeichen ab. Die Geschäftslage der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer verbesserte sich leicht - bleibt aber angespannt.

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Zulegen konnten im vergangenen Jahr die deutschen Marken Audi (17,3 Prozent), Mercedes (8,3 Prozent), Ford (3,9 Prozent) und Porsche (1,3 Prozent), alle anderen deutschen Marken waren rückläufig. Volkswagen blieb trotz eines Rückgangs um 1,8 Prozent mit einem Anteil von über 18 Prozent Marktführer. Bei den Importmarken legten etwa Tesla, Dacia und Kia zu, angeführt wurde diese Liste von Skoda.

Der Anteil von Benzinern betrug zuletzt 32,6 Prozent - im Jahr zuvor waren es noch 37,1 Prozent. Auch die Dieselfahrzeuge gingen spürbar von 20 Prozent auf 17,8 Prozent zurück. Plugin-Hybride legten deutlich auf einen Anteil von 13,7 Prozent zu, Elektro-Pkw steigerten sich auf 17,7 Prozent. Die CO2-Emissionen der Pkw gingen im vergangenen Jahr folglich um 7,7 Prozent zurück.

"Die deutsche Autoindustrie insgesamt scheint heute besser aufgestellt zu sein als im Spätsommer 2022", erklärte unterdessen Oliver Falck vom Münchener Ifo-Institut angesichts einer Unternehmensbefragung zur Lage der Autoindustrie. Dennoch bleiben die Erwartungen der Betriebe demnach für die kommenden Monate zurückhaltend.

Besonders die Autohersteller blicken laut Ifo nun etwas zuversichtlicher nach vorne: "Noch im September hatte die Autobranche eine massiv einbrechende Ertragslage für das zweite Halbjahr erwartet." Die Nachfrage sei dann im Dezember aber weniger zurückgegangen als im Vormonat. "Alle Autobauer leiden jedoch weiterhin unter einem Mangel an Vorprodukten", erklärte Falck.

Schlechter schätzen die Zulieferer ihre Situation ein. Die Ifo-Indikatoren für Lage und Geschäftserwartungen blieben auch im Dezember im Negativen. "Aber zumindest die Versorgung mit Vorprodukten entspannt sich geringfügig", erklärte Falck. Im Dezember berichteten demnach nur noch 55 Prozent der Zulieferer von Problemen bei der Anlieferung von Rohmaterialien. Das ist der beste Wert, seit diese Frage vom Ifo im August 2021 erstmals gestellt wurde.

F.Dodaro--PV

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