Pallade Veneta - Stimmung unter deutschen Unternehmern verschlechtert sich vierten Monat in Folge

Stimmung unter deutschen Unternehmern verschlechtert sich vierten Monat in Folge


Stimmung unter deutschen Unternehmern verschlechtert sich vierten Monat in Folge
Stimmung unter deutschen Unternehmern verschlechtert sich vierten Monat in Folge / Foto: Christof STACHE - AFP

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich den vierten Monat in Folge verschlechtert. Der vom Münchner Ifo-Institut ermittelte Geschäftsklimaindex sank im August von 87,4 Punkten auf 85,7. "Die Durststrecke der deutschen Wirtschaft verlängert sich", erklärte Ifo-Präsident Clemens Fuest am Freitag. Demnach fielen sowohl die Einschätzung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen der Unternehmen pessimistischer aus.

Textgröße ändern:

Industrieunternehmen bewerteten besonders ihre aktuelle Lage deutlich schlechter und auch ihre Geschäftserwartungen trübten sich weiter ein. "Unternehmen klagten über immer weniger Neuaufträge", erklärte Fuest.

"Die Schwäche der Industrie zieht auch Transport und Logistik nach unten", fügte er hinzu. Im gesamten Dienstleistungssektor habe sich das Geschäftsklima "merklich abgekühlt". Auch im Handel und im Bauhauptgewerbe bewerteten die Unternehmen sowohl Geschäftslage als auch die Aussichten schlechter.

Für den Geschäftsklimaindex antworten monatlich rund 9000 Unternehmen auf Fragen des Ifo-Instituts. Sie werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate anzugeben.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Sánchez wirbt um "große progressive Mehrheit" für neue Wohnungspolitik in Spanien

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat bei seinem ersten Wahlkampfauftritt um eine breite Mehrheit im Parlament für eine neue Wohnungspolitik geworben. Mit einer "großen progressiven Mehrheit" könne das Parlament das von seiner linksgerichteten Regierung geplante Maßnahmenpaket gegen die Wohnungskrise umsetzen, sagte Sánchez am Samstag bei einem Auftritt in Dos Hermanas in der Nähe von Sevilla in Andalusien. Es gehe darum, "Kleinvermieter und Mieter vor der Immobilienspekulation zu schützen".

EU-Haushalt: Irland sieht Sparpotenzial von acht Prozent - Kritik von Merz

Einsparungen in dreistelliger Milliardenhöhe: Diesen Haushaltsvorschlag hat die irische EU-Ratspräsidentschaft am Samstag vorgelegt. Im Vergleich zum Haushaltsentwurf der EU-Kommission mit einem Gesamtvolumen von knapp zwei Billionen Euro für die Jahre 2028 bis 2034 sieht die Regierung in Dublin Sparpotenzial in Höhe von rund 140 Milliarden Euro oder acht Prozent. Während Deutschland und Schweden die Einsparungen als zu niedrig kritisierten, sehen andere Länder sie als zu weitgehend an.

Journalistenverband verurteilt AfD-Drohung gegen ZDF-Reporter Köster

Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Drohungen des AfD-Politikers Ulrich Siegmund gegen den ZDF-Reporter Fabian Köster im Landtag von Sachsen-Anhalt verurteilt. "Erst kritische Journalisten unter Druck setzen, dann Sender abwickeln wollen: Das ist kein Medienkonzept, das ist pure Einschüchterung", erklärte der DJV- Bundesvorsitzende Mika Beuster. Wer kritische Berichterstattung mit der beruflichen Existenz verknüpfe, überschreite eine rote Linie.

Trump verkündet Diesel-Liefervereinbarung mit Putin - Scharfe Kritik aus Kiew

Dreieinhalb Wochen vor den Kongresswahlen in den USA und trotz bestehender Sanktionen wegen des Ukraine-Kriegs hat US-Präsident Donald Trump eine Vereinbarung mit Moskau über russische Diesel-Lieferungen verkündet. Russland werde "sofort mehr als 300.000 Tonnen Dieselkraftstoff" für die USA und den Weltmarkt liefern und weitere 500.000 Tonnen im November, erklärte Trump am Freitag. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisierte den Schritt als "unwürdig" und Zeichen der "Schwäche".

Textgröße ändern: