Pallade Veneta - Lego bleibt auf Erfolgskurs

Lego bleibt auf Erfolgskurs


Lego bleibt auf Erfolgskurs
Lego bleibt auf Erfolgskurs / Foto: Jonathan NACKSTRAND - AFP/Archiv

Der dänische Spielwarenproduzent Lego hat die seit der Corona-Pandemie hohen Umsätze auch im ersten Halbjahr 2023 halten können. Lego verkaufte Steinesets und Spielzeug im Wert von 27,4 Milliarden Kronen (3,75 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Gewinn dagegen ging im Jahresvergleich um fast 18 Prozent auf umgerechnet rund 680 Millionen Euro zurück, weil das Unternehmen nach eigenen Angaben viel in Digitalisierung und Nachhaltigkeit investiert.

Textgröße ändern:

In der Corona-Pandemie waren Umsatz und Gewinn auf Rekordwerte gestiegen, weil weltweit die Menschen viel zu Hause bleiben mussten. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres sei der Umsatz erneut "zehn Prozent schneller als der Markt gewachsen", sagte Lego-Chef Niels Christiansen der Nachrichtenagentur AFP.

Lego setzt weiter stark auf den riesigen chinesischen Markt. In China dauere die wirtschaftliche Erholung zwar länger als erwartet, sagte Christiansen. "Ich glaube aber fest an unsere langfristigen Wachstumsmöglichkeiten in China, weil es dort so viele Familien und Kinder gibt, bei denen Lego noch nicht angekommen ist. Sie wohnen in Städten, wo wir noch nicht präsent sind." Lego hat im ersten Halbjahr 54 neue Filialen in der Volksrepublik aufgemacht, 85 sollen es im Gesamtjahr werden.

Weltweit will Lego in diesem Jahr 150 neue Geschäfte eröffnen. Im ersten Halbjahr betrug die Gesamtzahl der Filialen 988.

Das Familienunternehmen aus Dänemark ist nach Angaben des Datendienstes Statista seit 2020 der weltweit führende Spielwarenhersteller. Es ist seit der Gründung 1949 im Besitz der Familie Christiansen.

Bei dem Unternehmen arbeiten rund 27.000 Menschen. Großes Thema ist die Nachhaltigkeit der Plastikbausteine. Kürzlich hat Lego eine klimaneutrale Fabrik in Vietnam eröffnet. Produziert werden die Klötzchen auch in Ungarn, Tschechien, Mexiko, China und im Heimatland Dänemark.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Sánchez wirbt um "große progressive Mehrheit" für neue Wohnungspolitik in Spanien

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat bei seinem ersten Wahlkampfauftritt um eine breite Mehrheit im Parlament für eine neue Wohnungspolitik geworben. Mit einer "großen progressiven Mehrheit" könne das Parlament das von seiner linksgerichteten Regierung geplante Maßnahmenpaket gegen die Wohnungskrise umsetzen, sagte Sánchez am Samstag bei einem Auftritt in Dos Hermanas in der Nähe von Sevilla in Andalusien. Es gehe darum, "Kleinvermieter und Mieter vor der Immobilienspekulation zu schützen".

EU-Haushalt: Irland sieht Sparpotenzial von acht Prozent - Kritik von Merz

Einsparungen in dreistelliger Milliardenhöhe: Diesen Haushaltsvorschlag hat die irische EU-Ratspräsidentschaft am Samstag vorgelegt. Im Vergleich zum Haushaltsentwurf der EU-Kommission mit einem Gesamtvolumen von knapp zwei Billionen Euro für die Jahre 2028 bis 2034 sieht die Regierung in Dublin Sparpotenzial in Höhe von rund 140 Milliarden Euro oder acht Prozent. Während Deutschland und Schweden die Einsparungen als zu niedrig kritisierten, sehen andere Länder sie als zu weitgehend an.

Journalistenverband verurteilt AfD-Drohung gegen ZDF-Reporter Köster

Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Drohungen des AfD-Politikers Ulrich Siegmund gegen den ZDF-Reporter Fabian Köster im Landtag von Sachsen-Anhalt verurteilt. "Erst kritische Journalisten unter Druck setzen, dann Sender abwickeln wollen: Das ist kein Medienkonzept, das ist pure Einschüchterung", erklärte der DJV- Bundesvorsitzende Mika Beuster. Wer kritische Berichterstattung mit der beruflichen Existenz verknüpfe, überschreite eine rote Linie.

Trump verkündet Diesel-Liefervereinbarung mit Putin - Scharfe Kritik aus Kiew

Dreieinhalb Wochen vor den Kongresswahlen in den USA und trotz bestehender Sanktionen wegen des Ukraine-Kriegs hat US-Präsident Donald Trump eine Vereinbarung mit Moskau über russische Diesel-Lieferungen verkündet. Russland werde "sofort mehr als 300.000 Tonnen Dieselkraftstoff" für die USA und den Weltmarkt liefern und weitere 500.000 Tonnen im November, erklärte Trump am Freitag. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisierte den Schritt als "unwürdig" und Zeichen der "Schwäche".

Textgröße ändern: