Pallade Veneta - Zweiter Flugschreiber von abgestürzter chinesischer Passagiermaschine geborgen

Zweiter Flugschreiber von abgestürzter chinesischer Passagiermaschine geborgen


Zweiter Flugschreiber von abgestürzter chinesischer Passagiermaschine geborgen
Zweiter Flugschreiber von abgestürzter chinesischer Passagiermaschine geborgen

Rund eine Woche nach dem Absturz einer Passagiermaschine in China ist auch der zweite Flugschreiber gefunden worden. "Die zweite Blackbox des China Eastern-Flugs MU5735 wurde am 27. März geborgen", berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag. Das Flugzeug befand sich am Montag auf einem Flug zwischen den Städten Kunming und Guangzhou, als es mit 132 Menschen an Bord in einer bewaldeten Bergregion abstürzte.

Textgröße ändern:

Die Unglücksursache ist weiterhin unklar. Aufschluss sollen die beiden Flugdatenschreiber aus dem Cockpit und dem hinteren Teil der Passagierkabine geben, die die Stimmen der Piloten sowie technische Flugdaten aufzeichnen.

Die Maschine mit der Flugnummer MU5735 hatte sich auf dem Weg von Kunming in der Provinz Yunnan nach Guangzhou in der Provinz Guangdong befunden. Nahe Wuzhou brach der Kontakt zu der Boeing 737 ab, wie die chinesische Zivilluftfahrtbehörde mitteilte.

Die Maschine verlor laut der Flug-Website FlightRadar24 innerhalb von drei Minuten dramatisch an Höhe, bevor sie vom Radar verschwand: Sie stürzte von einer Höhe von 8870 Metern auf eine Höhe von 982 Metern, eine Differenz von knapp 8000 Metern. Schließlich zerschellte sie in einer bergigen Gegend, der Aufprall löste ein Feuer aus.

In China kommt es nur selten zu Flugzeugabstürzen. Die Sicherheitsvorkehrungen sind streng. Zuletzt war im August 2010 ein Flugzeug von Henan Airlines in der nordöstlichen Provinz Heilongjiang abgestürzt.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Milliardär Musk bekennt: Geld macht nicht glücklich

Der US-Tech-Milliardär und reichste Mann der Welt, Elon Musk, hat mit einem ungewöhnlichen Bekenntnis Millionen von Online-Klicks erzielt: "Wer auch immer gesagt hat 'Geld kann kein Glück kaufen', wusste wirklich, wovon er sprach", schrieb Musk auf seiner Internetplattform X an seine knapp 234 Millionen Follower. Er kommentierte dies mit einem traurigen Emoji.

Tod eines Zugbegleiters: Debatte über Konsequenzen

Nach dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters bei einer Fahrkartenkontrolle in Rheinland-Pfalz ist eine Debatte über die Konsequenzen aus dem Fall voll entbrannt. Vertreter von Gewerkschaften und Bahnbetriebsrat forderten eine Doppelbesetzung und bessere Schutzausrüstung für das Zugpersonal, etwa in Form von Bodycams und Notfallknöpfen. Bahnchefin Evelyn Palla kündigte einen Sicherheitsgipfel an, zu dem sie "in den nächsten Tagen" einladen werde.

Trotz geringer Inflation und trotz des starken Euro: EZB lässt Leitzinsen unverändert

Trotz einer rückläufigen Inflation und trotz des starken Euro lässt die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen erneut unverändert. Der EZB-Rat gehe weiter davon aus, dass sich die Inflation auf mittlere Sicht beim Zielwert von zwei Prozent stabilisiere, erläuterte EZB-Präsidentin Christine Lagarde am Donnerstag die Entscheidung. Parallel dazu zeige sich die Wirtschaft in der Eurozone "in einem schwierigen globalen Umfeld nach wie vor robust".

Branchenverbände fordern Fokus auch auf Sanierungen im neuen Heizungsgesetz

Verbände verschiedener Branchen mit teils sehr unterschiedlicher Interessenlage haben sich gemeinsam für einen Fokus auf energetische Sanierungen im neuen Heizungsgesetz ausgesprochen. Wärmepumpenhersteller, Baustoffexperten und Energieberater legten am Donnerstag einen Vorschlag für eine Verbesserung der derzeitigen Regelungen vor. Demnach sollten Maßnahmen zur Verbesserung der Gebäudeeffizienz auf die strittige 65-Prozent-Vorgabe im derzeitigen Gebäudeenergiegesetz (GEG) angerechnet werden.

Textgröße ändern: