Pallade Veneta - Meta testet Verkauf virtueller Güter im "Metaversum"

Meta testet Verkauf virtueller Güter im "Metaversum"


Meta testet Verkauf virtueller Güter im "Metaversum"
Meta testet Verkauf virtueller Güter im "Metaversum"

Die Facebook-Muttergesellschaft Meta will Nutzern ihres "Metaversums" die Möglichkeit geben, virtuelle Gegenstände zu verkaufen. Am Montag teilte das Unternehmen mit, dass die neue Funktion auf der Plattform Horizon Worlds getestet werde. Inhaltsersteller könnten beispielsweise Accessoires für digitale Mode verkaufen, oder bezahlten Zugang zu neuen virtuellen Welten anbieten. Dabei handle es sich zunächst um einen "Test mit einer Handvoll" Kreativer.

Textgröße ändern:

Die "langfristige Vision" sei allerdings ein "Metaversum, in dem Schöpfer ihren Lebensunterhalt verdienen und Menschen digitale Güter, Dienstleistungen und Erfahrungen kaufen können". Das "Metaversum" wird im Silicon Valley als die Zukunft des Internets angesehen. In dieser Vision sollen sich die Nutzer in virtuellen Paralleluniversen treffen, arbeiten und unterhalten.

Das Unternehmen plant auch, Belohnungen für Schöpfer zu testen, die bestimmte Ziele erreichen, beispielsweise "Welten zu bauen, die die meiste Zeit in Anspruch nehmen". Diese Boni werden "nicht gebührenpflichtig sein und werden vollständig an die Ersteller ausgezahlt", erklärte Meta. Beim Verkauf virtueller Gegenständen will das Unternehmen jedoch mittels einer Provision mitverdienen.

Horizon Worlds ist die Hauptplattform des Mutterkonzerns von Instagram und Whatsapp im "Metaversum". Nach eigenen Angaben existieren dort bereits mehr als 10.000 digitale "Welten", Berichten zufolge hat die Plattform mehr als 300.000 Nutzer. Meta versucht derzeit, mittels eines millionenschweren Fonds Kreative auf die Plattform zu locken.

Wie die Konkurrenz von Google und Twitter sucht auch Meta nach neuen Einnahmequellen. Bislang verdienen die Digitalkonzerne ihr Geld vor allem mit personalisierter Werbung im Netz. Dieses Geschäftsmodell wird allerdings durch die Bemühungen der Regulierungsbehörden um mehr Datenschutz immer schwieriger.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Betrieb am Berliner Flughafen BER wegen Eisregen "im Prinzip eingestellt"

Der Betrieb am Berliner Flughafen BER ist am Donnerstagabend wegen des eisigen Winterwetters weitgehend zum Erliegen gekommen. Seit 19.30 Uhr seien keine Flüge mehr gestartet oder gelandet, sagte eine Flughafensprecherin der Nachrichtenagentur AFP. "Der Flughafenbetrieb ist im Prinzip eingestellt, es ist spiegelglatt", sagte sie.

Danone weitet Rückruf von Babynahrung wegen möglicher Verunreinigung mit Giftstoff aus

Der Lebensmittelriese Danone hat den Rückruf von Babynahrung in Deutschland wegen möglicher Verunreinigung mit dem Giftstoff Cereulid deutlich ausgeweitet. Danone rief am Donnerstag mehr als 120 Produktionschargen der Marken Aptamil und Milumil in Deutschland und Österreich zurück. Dies geschehe "vor dem Hintergrund der aktualisierten Empfehlungen zum Cereulid-Schwellenwert", erklärte das Unternehmen.

Milliardär Musk bekennt: Geld macht nicht glücklich

Der US-Tech-Milliardär und reichste Mann der Welt, Elon Musk, hat mit einem ungewöhnlichen Bekenntnis Millionen von Online-Klicks erzielt: "Wer auch immer gesagt hat 'Geld kann kein Glück kaufen', wusste wirklich, wovon er sprach", schrieb Musk auf seiner Internetplattform X an seine knapp 234 Millionen Follower. Er kommentierte dies mit einem traurigen Emoji.

Tod eines Zugbegleiters: Debatte über Konsequenzen

Nach dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters bei einer Fahrkartenkontrolle in Rheinland-Pfalz ist eine Debatte über die Konsequenzen aus dem Fall voll entbrannt. Vertreter von Gewerkschaften und Bahnbetriebsrat forderten eine Doppelbesetzung und bessere Schutzausrüstung für das Zugpersonal, etwa in Form von Bodycams und Notfallknöpfen. Bahnchefin Evelyn Palla kündigte einen Sicherheitsgipfel an, zu dem sie "in den nächsten Tagen" einladen werde.

Textgröße ändern: