Pallade Veneta - Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Februar weiter gesunken

Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Februar weiter gesunken


Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Februar weiter gesunken
Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Februar weiter gesunken / Foto: Christophe SIMON - AFP

Die Preise, die Landwirte für ihre Erzeugnisse bekommen, sind im Februar weiter gesunken. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte, lagen sie 5,7 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Deutliche Unterschiede gab es je nach Art der landwirtschaftlichen Produkte. Während die Preise für pflanzliche Erzeugnisse 1,5 Prozent niedriger waren, waren es bei tierischen Produkten 8,4 Prozent.

Textgröße ändern:

Der Rückgang schwächte sich im Februar jedoch weiter ab. Im Dezember lagen die Erzeugerpreise noch 9,7 Prozent unter dem Vorjahresmonat, im Januar waren es 7,4 Prozent. Verglichen mit dem ersten Monat des Jahres stiegen die Preise laut Statistikamt im Februar um 1,2 Prozent an.

Einen deutlichen Preisrückgang gab es beim Getreide. Dort lagen die Preise 33,6 Prozent unter den Vorjahreswerten. Ein klarer Anstieg war indes unter anderem beim Obst (plus 27,2 Prozent) und bei Kartoffeln (plus 47,1 Prozent) zu beobachten. Bei den tierischen Produkten stach wiederum die Milch mit einem Rückgang um 15,3 Prozent heraus. Bei den Eiern stiegen die Preise um 11,6 Prozent an.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Bericht: Biontech schließt Werk in Tübingen trotz Millionen-Angebot

Das Biotechnologieunternehmen Biontech schließt sein Werk in Tübingen, obwohl nach Informationen des "Handelsblatts" ein Investorenkonsortium bis zu 20 Millionen Euro dafür geboten hatte. Die Zeitung beruft sich in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Bericht auf Dokumente zu den monatelangen Verhandlungen. Die Verhandlungen mit dem Konsortium um den Münchner Investor Peter Löw hatten demnach im Mai begonnen.

US-Medien: Streamingdienst Netflix streicht 1000 Stellen

Angesichts eines verlangsamten Wachstums will der Streamingdienst Netflix US-Medienberichten zufolge 1000 Stellen abbauen. "Unsere Mission – die Welt zu unterhalten – ist ehrgeizig, und um sie zu erfüllen, müssen wir sehr genau darauf achten, wie wir unsere Mitarbeiter und Ressourcen priorisieren", zitierten US-Medien am Mittwoch aus einer internen Mitteilung der Co-Chefs Ted Sarandos und Greg Peters. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP äußerte sich Netflix zunächst nicht.

Bericht: Panzerbauer KNDS vor Wandel zum Staatskonzern

Der deutsch-französische Panzerbauer KNDS könnte laut einem Medienbericht zum Staatskonzern werden. Der ursprüngliche Plan für einen Börsengang werde nicht länger verfolgt, berichtet das "Handelsblatt" laut Mitteilung vom Mittwoch unter Berufung auf mehrere mit den Verhandlungen vertraute Personen. Stattdessen wollten die deutschen Eigentümer ihre Anteile an die Bundesregierung verkaufen.

Bundesregierung macht Weg frei für Zuckersteuer

Nach langem Ringen um eine Steuer auf zuckergesüßte Getränke hat sich die Bundesregierung auf einen Gesetzentwurf geeinigt. Die Steuer solle die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung stabil halten und einen wichtigen Beitrag "zum Schutz der Gesundheit vor allem von Kindern und Jugendlichen" leisten, hob das Bundesfinanzministerium hervor. Während Kinderärzte und die Verbraucherorganisation Foodwatch den Schritt begrüßten, kamen aus der Getränkewirtschaft erneut Warnungen vor einer massiven Belastung.

Textgröße ändern: