Pallade Veneta - Immobilienportal: Mietpreisanstieg abgeschwächt - aber Nachfrage bleibt hoch

Immobilienportal: Mietpreisanstieg abgeschwächt - aber Nachfrage bleibt hoch


Immobilienportal: Mietpreisanstieg abgeschwächt - aber Nachfrage bleibt hoch
Immobilienportal: Mietpreisanstieg abgeschwächt - aber Nachfrage bleibt hoch / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Der Anstieg der Mietpreise hat sich im ersten Quartal dieses Jahres nach Angaben des Immobilienportals Immoscout24 abgeschwächt. Im Vergleich zum Vorquartal stiegen die Angebotsmieten für Bestandswohnungen um 1,7 Prozent, im Neubau um 1,6 Prozent, wie Immoscout am Dienstag mitteilte. Im letzten Quartal 2023 warend die Mieten demnach mit 2,5 Prozent im Bestand und 3,6 Prozent in Neubauten deutlich stärker gestiegen.

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Dafür nahm die Nachfrage nach einem kurzen Rückgang im abgelaufenen Quartal wieder zu: In den acht größten deutschen Städten stieg sie um 29 Prozent, im Umland der Metropolen und in kleineren Städten gar um 41 Prozent, wie das Immobilienportal ausführte.

Der Mietmarkt zeige eine abgeschwächte Preisdynamik, lasse jedoch weiterhin einen hohen Nachfragedruck erkennen, erklärte Immoscout24-Geschäftsführerin Gesa Crockford: "Während die Mieten perspektivisch weiter steigen, wird der Kaufmarkt zunehmend wieder attraktiv". Das dürfe nicht vom eigentlichen Problem ablenken: "Es fehlt nach wie vor an Wohnungen. Daher wird dringend mehr Neubau benötigt", forderte Crockford.

Die Mieten stiegen sowohl bei den Neubauten als auch im Bestand in Hamburg und München besonders deutlich. In Berlin und Stuttgart waren sie für Neubauten etwas günstiger als im Vorquartal, in Leipzig, Düsseldorf und Hamburg bewegten sie sich seitwärts.

In München kratzt der Preis für den Quadratmeter damit an der 25-Euro-Marke. Mit einer durchschnittlichen Kaltmiete von 1745 Euro für eine Zwei-Zimmer-Neubauwohnung ist die Miete in der Isar-Metropole laut Immoscout24 mehr als doppelt so teuer wie eine Referenzwohnung im bundesweiten Durchschnitt.

E.M.Filippelli--PV

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