Pallade Veneta - Musk will neue X-Nutzer drei Monate lang für Postings bezahlen lassen

Musk will neue X-Nutzer drei Monate lang für Postings bezahlen lassen


Musk will neue X-Nutzer drei Monate lang für Postings bezahlen lassen
Musk will neue X-Nutzer drei Monate lang für Postings bezahlen lassen / Foto: ETIENNE LAURENT - AFP

Neue Nutzerinnen und Nutzer der Plattform X sollen nach dem Willen von Unternehmenschef Elon Musk in den ersten Monaten eine Gebühr für Postings zahlen. Musk sprach in einem Beitrag auf X am Montagabend von einem "winzigen Betrag", ohne eine genaue Summe zu nennen. Das sei die einzige Möglichkeit, um den Ansturm von Bots, also automatisierten Accounts, einzudämmen.

Textgröße ändern:

Mittlerweile gelinge es Künstlicher Intelligenz, Tests, die unechte Accounts entlarven sollen, "leicht" zu bestehen oder zu umgehen, begründete Musk seinen Vorstoß. Er äußerte sich nicht dazu, ab wann die Neuerung kommen und für welche Länder sie gelten soll. Er gab aber an, dass neue Nutzerinnen und Nutzer nach drei Monaten dann kostenlos Beiträge posten dürfen.

Ein ähnliches Modell testet X bereits seit Oktober in Neuseeland und auf den Philippinen. Dort müssen neue Nutzerinnen und Nutzer jährlich 85 Cent beziehungsweise 75 Cent für Grundfunktionen des Diensts zahlen, also etwa das Absetzen von Beiträgen. Wer das nicht möchte, kann andere Beiträge zwar lesen und Clips anschauen, aber nichts selbst veröffentlichen.

Musk hatte die damalige Plattform Twitter im Oktober 2022 übernommen. Danach entließ er im Zuge eines chaotischen Umbaus der Plattform das Twitter-Spitzenmanagement und tausende Mitarbeiter. Den Onlinedienst benannte er in X um.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Le Pen kritisiert geplante Verabschiedung von EU-Haushalt noch vor Wahlen 2027

Die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen hat den Versuch kritisiert, den nächsten mehrjährigen EU-Haushalt noch vor wichtigen Wahlen in mehreren Mitgliedstaaten 2027 zu beschließen. Die angestrebte Einigung bis Ende dieses Jahres sei ein Versuch, "künftige demokratische Entscheidungen vorwegzunehmen und zu ersticken", sagte die Rechtspopulistin am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Brüssel.

Bericht: Biontech schließt Werk in Tübingen trotz Millionen-Angebot

Das Biotechnologieunternehmen Biontech schließt sein Werk in Tübingen, obwohl nach Informationen des "Handelsblatts" ein Investorenkonsortium bis zu 20 Millionen Euro dafür geboten hatte. Die Zeitung beruft sich in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Bericht auf Dokumente zu den monatelangen Verhandlungen. Die Verhandlungen mit dem Konsortium um den Münchner Investor Peter Löw hatten demnach im Mai begonnen.

US-Medien: Streamingdienst Netflix streicht 1000 Stellen

Angesichts eines verlangsamten Wachstums will der Streamingdienst Netflix US-Medienberichten zufolge 1000 Stellen abbauen. "Unsere Mission – die Welt zu unterhalten – ist ehrgeizig, und um sie zu erfüllen, müssen wir sehr genau darauf achten, wie wir unsere Mitarbeiter und Ressourcen priorisieren", zitierten US-Medien am Mittwoch aus einer internen Mitteilung der Co-Chefs Ted Sarandos und Greg Peters. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP äußerte sich Netflix zunächst nicht.

Bericht: Panzerbauer KNDS vor Wandel zum Staatskonzern

Der deutsch-französische Panzerbauer KNDS könnte laut einem Medienbericht zum Staatskonzern werden. Der ursprüngliche Plan für einen Börsengang werde nicht länger verfolgt, berichtet das "Handelsblatt" laut Mitteilung vom Mittwoch unter Berufung auf mehrere mit den Verhandlungen vertraute Personen. Stattdessen wollten die deutschen Eigentümer ihre Anteile an die Bundesregierung verkaufen.

Textgröße ändern: