Pallade Veneta - Norwegens Staatsfonds macht im ersten Quartal 100 Milliarden Euro Gewinn

Norwegens Staatsfonds macht im ersten Quartal 100 Milliarden Euro Gewinn


Norwegens Staatsfonds macht im ersten Quartal 100 Milliarden Euro Gewinn
Norwegens Staatsfonds macht im ersten Quartal 100 Milliarden Euro Gewinn / Foto: ODD ANDERSEN - AFP

Die gute Entwicklung an den Börsen hat dem norwegischen Staatsfonds im ersten Quartal des Jahres einen Gewinn von rund 100 Milliarden Euro eingebracht. Der Gewinn aus Aktien und anderen Anlagen betrug genau 1,21 Billionen norwegische Kronen (103 Milliarden Euro), wie der Fonds am Donnerstag mitteilte. Damit stieg sein Vermögen auf mehr als 1,5 Billionen Euro.

Textgröße ändern:

Der Fonds legte im ersten Quartal 72,1 Prozent des Vermögens in Aktien an - dieses wuchs in den drei Monaten um 9,1 Prozent. Vor allem die Anteile des Fonds an Firmen im Technologiesektor stiegen im Wert.

26 Prozent des Vermögens steckten im ersten Quartal in Wertpapieren, damit machte der Fonds einen leichten Verlust. Ihr Wert sank um 0,6 Prozent.

Der Fonds war Anfang der 90er Jahre aufgelegt worden und wurde aus den Einnahmen der staatlichen Öl- und Gasunternehmen gespeist. Er soll die Ausgaben für künftige Generationen im norwegischen Sozialstaat finanzieren. Er ist an insgesamt fast 9000 Unternehmen beteiligt und unterliegt dabei strengen Richtlinien etwa in Bezug auf Ethikfragen, Menschenrechte und Umweltschutz.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Le Pen kritisiert geplante Verabschiedung von EU-Haushalt noch vor Wahlen 2027

Die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen hat den Versuch kritisiert, den nächsten mehrjährigen EU-Haushalt noch vor wichtigen Wahlen in mehreren Mitgliedstaaten 2027 zu beschließen. Die angestrebte Einigung bis Ende dieses Jahres sei ein Versuch, "künftige demokratische Entscheidungen vorwegzunehmen und zu ersticken", sagte die Rechtspopulistin am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Brüssel.

Bericht: Biontech schließt Werk in Tübingen trotz Millionen-Angebot

Das Biotechnologieunternehmen Biontech schließt sein Werk in Tübingen, obwohl nach Informationen des "Handelsblatts" ein Investorenkonsortium bis zu 20 Millionen Euro dafür geboten hatte. Die Zeitung beruft sich in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Bericht auf Dokumente zu den monatelangen Verhandlungen. Die Verhandlungen mit dem Konsortium um den Münchner Investor Peter Löw hatten demnach im Mai begonnen.

US-Medien: Streamingdienst Netflix streicht 1000 Stellen

Angesichts eines verlangsamten Wachstums will der Streamingdienst Netflix US-Medienberichten zufolge 1000 Stellen abbauen. "Unsere Mission – die Welt zu unterhalten – ist ehrgeizig, und um sie zu erfüllen, müssen wir sehr genau darauf achten, wie wir unsere Mitarbeiter und Ressourcen priorisieren", zitierten US-Medien am Mittwoch aus einer internen Mitteilung der Co-Chefs Ted Sarandos und Greg Peters. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP äußerte sich Netflix zunächst nicht.

Bericht: Panzerbauer KNDS vor Wandel zum Staatskonzern

Der deutsch-französische Panzerbauer KNDS könnte laut einem Medienbericht zum Staatskonzern werden. Der ursprüngliche Plan für einen Börsengang werde nicht länger verfolgt, berichtet das "Handelsblatt" laut Mitteilung vom Mittwoch unter Berufung auf mehrere mit den Verhandlungen vertraute Personen. Stattdessen wollten die deutschen Eigentümer ihre Anteile an die Bundesregierung verkaufen.

Textgröße ändern: