Pallade Veneta - Mexiko geht ersten Schritt zur Verstaatlichung von Lithium-Vorkommen

Mexiko geht ersten Schritt zur Verstaatlichung von Lithium-Vorkommen


Mexiko geht ersten Schritt zur Verstaatlichung von Lithium-Vorkommen
Mexiko geht ersten Schritt zur Verstaatlichung von Lithium-Vorkommen / Foto: CLAUDIO CRUZ - AFP

In Mexiko hat das Parlament einen ersten Schritt in Richtung Verstaatlichung der reichhaltigen Lithium-Vorkommen des Landes unternommen. Das Abgeordnetenhaus beschloss am Montag eine Änderung des Bergbaugesetzes, wonach die Vorkommen künftig als nationales Erbe gelten und Konzessionen für den Abbau an private Unternehmen verboten werden sollen. Der Senat muss noch zustimmen.

Textgröße ändern:

Mexiko verfügt über bedeutende Lithium-Vorkommen insbesondere im Bundesstaat Sonora im Norden des Landes. Das Leichtmetall spielt eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Batterien, die beispielsweise in Elektroautos verbaut werden.

Im Abgeordnetenhaus wurde die Reform des Bergbaugesetzes mit den Stimmen der Mehrheit des linksgerichteten Präsidenten Andres Manuel Lopez Obrador verabschiedet. 298 der 500 Abgeordneten im Abgeordnetenhaus stimmten für das Gesetz. Auch der mexikanische Senat muss der Regelung zustimmen, hier verfügt die Partei von Obrador ebenfalls über eine Mehrheit. Vorgängerregierungen hatten in Mexiko insgesamt acht Konzessionen zum Lithium-Abbau an Privatunternehmen vergeben, diese sollen auch weiterhin gültig bleiben.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr

US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung der europäischen G7-Staaten zur Freigabe der Ölreserven gelobt - seine Drohung mit einem Diesel-Exportstopp der USA zog er zurück. "Was Europa gemacht hat, war wirklich eine großartige Sache", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) auf die Frage eines AFP-Journalisten. Ein Exportstopp habe auch nie "wirklich auf dem Tisch gelegen". In Deutschland kritisierten die Grünen die Freigabe als "politische Dummheit".

Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"

Die Grünen haben die Entscheidung der G7-Staaten zur Freigabe von Öl und Diesel aus ihren nationalen Reserven scharf kritisiert. "Die Freigabe ist ein Fehler, schlimmer noch: eine politische Dummheit", sagte der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Die Reserven sind für echte Notfälle da und nicht für einen amerikanischen Präsidenten, dem im Wahlkampf die Felle davonschwimmen."

Argentinien bietet Ausländern im Gegenzug für Investitionen Staatsbürgerschaft an

Argentinien will ab Ende des Jahres Ausländern, die mindestens 350.000 Dollar (rund 311.000 Euro) in dem Land investieren, die argentinische Staatsbürgerschaft anbieten. Das Programm zum Erwerb der Staatsbürgerschaft im Gegenzug für eine "Investition" sieht "zwei einfache und transparente Mechanismen" vor, wie die Regierung des ultrarechten Präsidenten Javier Milei am Samstag mitteilte.

Medien: Trump will Geheimdienstchef Clayton zum KI-Berater ernennen

US-Präsident Donald Trump will Geheimdienstdirektor Jay Clayton offenbar zu seinem neuen Beauftragten für Künstliche Intelligenz (KI) ernennen. Die Sender CNN, CBS News und andere Medien berichteten am Freitag, Trump werde den 60-Jährigen voraussichtlich in Kürze nominieren.

Textgröße ändern: