Pallade Veneta - Über 6,83 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Minijob

Über 6,83 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Minijob


Über 6,83 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Minijob
Über 6,83 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Minijob / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Im ersten Quartal des laufenden Jahres sind über 6,83 Millionen Menschen in Deutschland einem Minijob nachgegangen. Die meisten von ihnen waren im Handel, als Mechaniker oder im Gastgewerbe tätig, wie die Minijob-Zentrale in Bochum am Montag mitteilte. Demnach ging der überwiegende Großteil der Beschäftigten ausschließlich einem und nicht mehreren Minijobs nach.

Textgröße ändern:

Verglichen mit dem Vorjahr stieg die Zahl der Minijobber im gewerblichen Bereich um 1,8 Prozent auf knapp 6,59 Millionen Menschen. In Privathaushalten waren knapp 250.000 Menschen tätig, vier Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Lediglich 1,7 Prozent der geringfügig entlohnten Beschäftigten im gewerblichen Bereich hatten mehr als einen Minijob gleichzeitig.

1,14 Millionen Beschäftigte arbeiteten im Handel oder der Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen. Darauf folgten etwa 874.000 Minijobber im Gastgewerbe. Sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich ist die Mehrheit der Beschäftigten weiblich. Während es in den Gewerben 56,5 Prozent sind, ist der Unterschied bei den Privathaushalten mit 88,5 Prozent Frauen deutlich größer.

Die Minijob-Zentrale ist deutschlandweit die zentrale Einzugs- und Meldestelle für alle geringfügigen Beschäftigungen, die sogenannten Minijobs. Sie gehört zum Verbundsystem der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See. Zu diesem gehören auch die Rentenversicherung, die Renten-Zusatzversicherung, die Kranken- und Pflegeversicherung Knappschaft, ein eigenes medizinisches Kompetenznetz und die Seemannskasse.

H.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Streit ums Geld: EU-Staats- und Regierungschefs verhandeln über EU-Haushalt

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben in Brüssel ihre Verhandlungen über den nächsten, auf sieben Jahre angelegten Haushalt der Europäischen Union begonnen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich bei seiner Ankunft in Brüssel am Donnerstag noch höchst skeptisch: "Wir brauchen Einstimmigkeit im Rat, und von dieser Einstimmigkeit sind wir weit entfernt", sagte er. Auch in der Diskussion um mögliche Maßnahmen gegen die infolge des Iran-Krieges erhöhten Energiepreise gab es keine wesentlichen Fortschritte.

Ukraine lagert erstmals seit 2012 wieder Saatgut in Tresor auf Spitzbergen ein

Die Ukraine hat erstmals seit 2012 wieder Saatgut im arktischen Saatgut-Tresor auf Spitzbergen einlagern lassen. In dieser Woche seien 773 Proben in die norwegische Anlage gebracht worden, teilte das Landwirtschaftsministerium in Oslo mit. Darunter seien verschiedene Sorten von Sonnenblumen, Getreide, Buchweizen und Futterpflanzen.

Smartphone als Ausweis: Bundestag macht Weg für digitale Brieftasche frei

Der Bundestag hat den Weg für die Einführung der digitalen Brieftasche freigemacht, die Bürgerinnen und Bürger künftig den Nachweis ihrer Identität per Smartphone ermöglichen soll - etwa um ihr Alter zu belegen oder einen Vertrag abzuschließen. Ab 2027 solle das Smartphone "zum sicheren und bequemen Ausweis für den Alltag" werden, erklärte Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU). Eine Herausforderung bleibt allerdings die bislang noch geringe Bekanntheit des Projekts.

Netzentgelte für Gas steigen voraussichtlich - Stromnetzkosten im Schnitt stabil

Die Netzentgelte für Gas dürften im kommenden Jahr im bundesweiten Schnitt spürbar steigen. Die bislang veröffentlichten vorläufigen Preisblätter der Netzbetreiber deuten auf einen Anstieg um über zwei Prozent hin, wie aus Daten des Energiedatendienstleisters Ene't hervorgeht. Bei den Stromnetzentgelten gibt es demnach im Schnitt kaum Veränderungen, örtlich aber sehr wohl.

Textgröße ändern: