Pallade Veneta - Am Montag Gespräche mit Vermittler zur Beendigung von Streik bei Boeing

Am Montag Gespräche mit Vermittler zur Beendigung von Streik bei Boeing


Am Montag Gespräche mit Vermittler zur Beendigung von Streik bei Boeing
Am Montag Gespräche mit Vermittler zur Beendigung von Streik bei Boeing / Foto: STEPHEN BRASHEAR - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Angesichts des anhaltenden Streiks beim angeschlagenen US-Flugzeugbauer Boeing sollen die Verhandlungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern am Montag mit Unterstützung eines Vermittlers des Bundes fortgesetzt werden. Das Gespräch gemeinsam mit dem Vermittler sei für Montag um 09.00 Uhr (Ortszeit; 18.00 Uhr MESZ) geplant, teilte die Gewerkschaft IAM am Freitag (Ortszeit) auf ihrer Website mit.

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Die Gewerkschaft sprach von einer "weiteren entscheidenden Gelegenheit, auf die Prioritäten unserer Mitglieder zu dringen". "Wir werden weiter unnachgiebig für die Themen kämpfen, die Euch am wichtigsten sind", versprach die IAM den Boeing-Beschäftigten. Boeing-Chef Kelly Ortberg bestätigte den Verhandlungstermin in einer Mitteilung an die Belegschaft und versicherte: "Eine Lösung mit der IAM ist für mich eine Priorität."

Der Streik ging bereits in die vierte Woche. Rund 33.000 Boeing-Mitarbeiter in der Region Pacific Northwest rund um die US-Metropole Seattle hatten am 13. September ihre Arbeit niedergelegt, nachdem zuvor eine deutliche Mehrheit der Belegschaft gegen ein Tarifangebot von Boeing - 25 Prozent mehr Lohn gestreckt über mehrere Jahre - gestimmt hatte. Wegen des Streiks ist die Montage der Boeing-Maschinen 737 Max und 777 praktisch zum Erliegen gekommen.

Das jüngste Angebot des Luftfahrtunternehmens, das am 23. September veröffentlicht wurde, sah eine Gehaltserhöhung um 30 Prozent und die Wiedereinführung eines Jahresbonus vor. Die Gewerkschaft wies das Angebot und kritisierte, dass Boeing die Offerte veröffentlicht habe, ohne der IAM zuvor genügend Zeit gegeben zu haben, um sie zu kommentieren.

Den bis dahin letzten Streik bei Boeing hatte es 2008 gegeben, er dauerte damals 57 Tage. Der Flugzeugbauer hatte in den vergangenen Jahren zahlreiche Probleme, die vor allem die Sicherheit seiner Maschinen betraf. Auch ist der Konzern finanziell angeschlagen.

L.Guglielmino--PV

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