Pallade Veneta - Energiekonzern: Russland stoppt Samstag Gaslieferungen an Finnland

Energiekonzern: Russland stoppt Samstag Gaslieferungen an Finnland


Energiekonzern: Russland stoppt Samstag Gaslieferungen an Finnland
Energiekonzern: Russland stoppt Samstag Gaslieferungen an Finnland / Foto: Vesa Moilanen - Lehtikuva/AFP

Russland stellt am Samstag seine Erdgaslieferungen an das Nachbarland Finnland ein. Der finnische Energiekonzern Gasum teilte am Freitag mit, es sei "höchst bedauerlich", dass die vertraglich vereinbarten Lieferungen nun ausgesetzt würden. Auf diese Situation sei das Unternehmen aber vorbereitet, sodass es nicht zu Versorgungsproblemen kommen werde.

Textgröße ändern:

Gasum hatte bereits vor einigen Tagen erklärt, es bestehe das "erhöhte Risiko", dass der russische Energieriese Gazprom seine Erdgaslieferungen nach Finnland im Streit um die Bezahlung in Rubel aussetzen werde. Das Land hatte entsprechende Forderungen aus Moskau abgelehnt. Im finnischen Energiemix hat Erdgas einen Anteil von acht Prozent.

Finnland hatte außerdem gemeinsam mit Schweden am Mittwoch einen Antrag auf Mitgliedschaft in der Nato eingereicht. Die beiden nordischen Länder wollen dem westlichen Militärbündnis unter dem Eindruck des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine beitreten. Russland kritisierte das Bestreben als "schweren Fehler".

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Katars Energieminister: Angriffe verringern Exportkapazität für LNG um 17 Prozent

Die Angriffe auf katarische Energieanlagen werden die Exportkapazitäten des Landes für Flüssigerdgas (LNG) nach Angaben des katarischen Energieministers um 17 Prozent verringern. "Die Reparatur der Schäden an den LNG-Anlagen wird zwischen drei und fünf Jahren dauern", erklärte Energieminister Saad Scherida al-Kaabi am Donnerstag. Das werde zu geschätzten Verlusten von 20 Milliarden Dollar (17,3 Milliarden Euro) bei den Jahreseinnahmen führen.

USA und Japan vereinbaren Milliardenprojekt zum Bau von Atomreaktoren

Die USA und Japan haben ein Projekt zum Bau von Atomreaktoren in den US-Bundesstaaten Tennessee und Alabama in Höhe von 40 Milliarden Dollar (34,5 Milliarden Euro) vereinbart. In der am Donnerstag während eines Besuchs der japanischen Regierungschefin Sanae Takaichi bei US-Präsident Donald Trump in Washington veröffentlichten gemeinsamen Erklärung wurden zudem Investitionen in Höhe von 33 Milliarden Dollar in Erdgas-Kraftwerksanlagen in den US-Bundesstaaten Pennsylvania und Texas vereinbart.

Ukraine-Kredit: Merz nennt Orbans Blockade "groben Verstoß gegen Loyalität der Mitgliedstaaten"

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den ungarischen Regierungschef Viktor Orban wegen dessen Blockade eines bereits beschlossenen Milliarden-Kredits für die Ukraine scharf kritisiert. "Dies ist ein grober Verstoß gegen die Loyalität der Mitgliedstaaten untereinander und beschädigt die Handlungsfähigkeit, das Ansehen der Europäischen Union als Ganzes", sagte Merz nach dem EU-Gipfel am späten Donnerstagabend in Brüssel. Orbans Verhalten in Bezug auf die Ukraine werde "Konsequenzen haben, die weit über dieses einzelne Ereignis hinausreichen", mahnte Merz.

Bundeswirtschaftsministerin Reiche kritisiert mögliche Lockerung von US-Sanktionen gegen Iran

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat Überlegungen von US-Finanzminister Scott Bessent über eine mögliche Lockerung der Sanktionen für iranisches Öl kritisiert. "Jeder Dollar für Öl aus dem Iran stabilisiert ein Regime, das unseren Werten fundamental entgegensteht", sagte Reiche der "Bild"-Zeitung.

Textgröße ändern: