Pallade Veneta - Sonderfahrt für Hunde in japanischem Hochgeschwindigkeitszug

Sonderfahrt für Hunde in japanischem Hochgeschwindigkeitszug


Sonderfahrt für Hunde in japanischem Hochgeschwindigkeitszug
Sonderfahrt für Hunde in japanischem Hochgeschwindigkeitszug / Foto: Behrouz MEHRI - AFP

Sonderzug für Vierbeiner: 21 Hunde haben am Samstag in Japan an der Seite ihrer Frauchen und Herrchen eine außergewöhnliche Reise in einem Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszug absolviert. Für die Zugfahrt von Tokio in den Ferienort Karuizawa war eine Ausnahmegenehmigung nötig: Normalerweise müssen Haustiere im Shinkansen in Boxen transportiert werden, Hund und Transportbox dürfen zusammen höchstens zehn Kilogramm wiegen. Diesmal durften die Hunde sich frei bewegen. Ein ganzer Zugwaggon war für die Haustiere und ihre Besitzer reserviert.

Textgröße ändern:

Die pelzigen Fahrgäste bestiegen den Zug am Bahnhof Ueno in der japanischen Hauptstadt, die Reise nach Karuizawa dauerte eine Stunde. Unter den Hunden an Bord des Zuges waren mehrere Zwergspitze, ein Terrier und ein spitzohriger Shiba Inu.

Hundebesitzerin Yukari Seino sagte der Nachrichtenagentur AFP während der Reise, sie habe "viel Spaß". "Wir reisen viel gemeinsam, aber ich habe mich immer schlecht dabei gefühlt, meinen Hund in einen Käfig zu stecken", ergänzte sie, während sie ihren sieben Monate alten Chihuahua auf ihrem Schoß streichelte.

Die Sonderfahrt war die erste Reise speziell für Hunde der Bahngesellschaft Japan Railways. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, laut einem Vertreter des Tochterunternehmens JR East Startup sollen weitere solcher Reisen organisiert werden.

"Wir haben viele Anfragen von Kunden erhalten, die eine entspannte Zeit mit ihren Hunden an Bord verbringen wollten", sagte er AFP. Die Reise sei ein "großer Schritt zu haustierfreundlicheren öffentlichen Verkehrsmitteln".

Eine besondere Herausforderung für den Zugbetreiber bestand darin, bei der Sonderreise für Hunde die hohen Hygiene-Standards japanischer Züge einzuhalten. Dafür hatte das Zugpersonal vier Luftreiniger im Waggon platziert und alle Sitze in Plastik eingehüllt. Sie werden nach der Reise gründlich gereinigt, um sämtliche Hundehaare zu entfernen.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr

US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung der europäischen G7-Staaten zur Freigabe der Ölreserven gelobt - seine Drohung mit einem Diesel-Exportstopp der USA zog er zurück. "Was Europa gemacht hat, war wirklich eine großartige Sache", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) auf die Frage eines AFP-Journalisten. Ein Exportstopp habe auch nie "wirklich auf dem Tisch gelegen". In Deutschland kritisierten die Grünen die Freigabe als "politische Dummheit".

Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"

Die Grünen haben die Entscheidung der G7-Staaten zur Freigabe von Öl und Diesel aus ihren nationalen Reserven scharf kritisiert. "Die Freigabe ist ein Fehler, schlimmer noch: eine politische Dummheit", sagte der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Die Reserven sind für echte Notfälle da und nicht für einen amerikanischen Präsidenten, dem im Wahlkampf die Felle davonschwimmen."

Argentinien bietet Ausländern im Gegenzug für Investitionen Staatsbürgerschaft an

Argentinien will ab Ende des Jahres Ausländern, die mindestens 350.000 Dollar (rund 311.000 Euro) in dem Land investieren, die argentinische Staatsbürgerschaft anbieten. Das Programm zum Erwerb der Staatsbürgerschaft im Gegenzug für eine "Investition" sieht "zwei einfache und transparente Mechanismen" vor, wie die Regierung des ultrarechten Präsidenten Javier Milei am Samstag mitteilte.

Textgröße ändern: