Pallade Veneta - McDonald's-Aktionäre stimmen gegen Tierschutz-Initiative von Milliardär Icahn

McDonald's-Aktionäre stimmen gegen Tierschutz-Initiative von Milliardär Icahn


McDonald's-Aktionäre stimmen gegen Tierschutz-Initiative von Milliardär Icahn
McDonald's-Aktionäre stimmen gegen Tierschutz-Initiative von Milliardär Icahn / Foto: Neilson Barnard - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Die Aktionäre von McDonald's haben auf ihrer Hauptversammlung mit großer Mehrheit den Versuch des US-Investors Carl Icahn abgelehnt, die Tierschutzrichtlinien des Fastfood-Konzerns zu verschärfen. Für den Antrag, zwei Posten im Verwaltungsrat mit Leuten seines Vertrauens zu besetzen, stimmte nur ein Prozent der Anteilseigner, wie McDonald's am Donnerstag mitteilte. Der Milliardär Icahn ist ein besonders aktiver Investor, der sich schon mit den Führungsspitzen mehrerer Unternehmen angelegt hat.

Textgröße ändern:

Seine Kampagne für mehr Tierwohl bei McDonald's hatte Icahn im Februar gestartet, nach zahlreichen Treffen mit Vertretern der Tierschutzorganisation Humane Society und des Fastfood-Konzerns. Icahn wirft der Imbisskkette vor, beim Einkauf von Schweinefleisch die 2012 abgegebenen Verpflichtungen nicht einzuhalten - McDonald's hatte damals angekündigt, bis 2022 seine Lieferanten schrittweise zu verpflichten, auf die Kastenstandshaltung zu verzichten. Mutterschweine werden dabei zum Ferkeln in enge Kästen gezwängt.

McDonald's erklärte Anfang Mai, die Kastenstandshaltung werde bis 2024 abgeschafft. Die Corona-Pandemie und die Afrikanische Schweinepest seien Gründe, warum das Zieldatum 2022 nicht erfüllt werden könne - Lieferketten und Schweinefleischproduktion weltweit seien gestört.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Ab November "dauerhaft": Deutsche Bahn verlängert für Ferien eingeführtes Familienticket

Das zunächst nur für einen begrenzten Zeitraum im Sommer eingeführte Familienticket der Deutschen Bahn soll ab November dauerhaft angeboten werden. "Wir haben uns entschieden, das Familienticket, das wir zunächst zeitweise für die Sommerferien eingeführt hatten, dauerhaft ins Sortiment aufzunehmen", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der "Bild am Sonntag". Eine Hin- und Rückfahrt für Familien kostet in dem Tarif 99,99 Euro inklusive ICE-Reservierung.

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr

US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung der europäischen G7-Staaten zur Freigabe der Ölreserven gelobt - seine Drohung mit einem Diesel-Exportstopp der USA zog er zurück. "Was Europa gemacht hat, war wirklich eine großartige Sache", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) auf die Frage eines AFP-Journalisten. Ein Exportstopp habe auch nie "wirklich auf dem Tisch gelegen". In Deutschland kritisierten die Grünen die Freigabe als "politische Dummheit".

Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"

Die Grünen haben die Entscheidung der G7-Staaten zur Freigabe von Öl und Diesel aus ihren nationalen Reserven scharf kritisiert. "Die Freigabe ist ein Fehler, schlimmer noch: eine politische Dummheit", sagte der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Die Reserven sind für echte Notfälle da und nicht für einen amerikanischen Präsidenten, dem im Wahlkampf die Felle davonschwimmen."

Textgröße ändern: