Pallade Veneta - Kasachstan meldet Entdeckung von großem Vorkommen Seltener Erden

Kasachstan meldet Entdeckung von großem Vorkommen Seltener Erden


Kasachstan meldet Entdeckung von großem Vorkommen Seltener Erden
Kasachstan meldet Entdeckung von großem Vorkommen Seltener Erden / Foto: Ed Jones - AFP

Kasachstan hat die Entdeckung eines großen Vorkommens Seltener Erden gemeldet. In der Region Karaganda im Zentrum des Landes gebe es Cer, Lanthan, Neodym und Yttrium, sagte ein Sprecher des Industrieministeriums am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Es handle sich um die bislang größte bekannte Lagerstätte Seltener Erden des Landes.

Textgröße ändern:

Die Metalle der Seltenen Erden sind 17 Elemente, die schon heute eine wichtige Rolle für die Industrie spielen und deren Bedeutung in den kommenden Jahren weiter wachsen dürfte. Sie werden etwa für die Herstellung von Elektroautos, Smartphones oder Windrädern gebraucht. Zugleich dominiert China den Weltmarkt für Seltene Erden, die EU etwa ist hochgradig abhängig.

Die Neuigkeit aus Kasachstan fällt nun zusammen mit dem Beginn des Gipfeltreffens der EU mit den fünf zentralasiatischen Staaten Kasachstan, Krigistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa werden am Donnerstag in Usbekistan erwartet. Brüssel zielt mit seiner Zusammenarbeit auch auf wichtige Rohstoffe in der Region ab.

Das kasachische Industrieministerium schätzt das neu entdeckte Vorkommen auf über 20 Millionen Tonnen. "Damit könnte Kasachstan in Zukunft zu den weltweit führenden Ländern mit Seltenerdvorkommen gehören", erklärte der Sprecher. Die große Frage bei Seltenen Erden ist jedoch, ob und zu welchen Umwelt- und finanziellen Kosten sich die Vorkommen abbauen lassen.

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

So viele Anträge wie nie bei der Schlichtungsstelle Reise & Verkehr

Bei der Schlichtungsstelle Reise & Verkehr sind im ersten Halbjahr so viele Beschwerden über Verspätungen und Ausfälle von Flug- und Bahnreisen eingegangen wie noch nie: In den sechs Monaten bis Ende Juni erreichten rund 29.000 Schlichtungsanträge die Stelle - das sei ein bisheriger Höchststand, teilte sie am Samstag mit. Vier von fünf Anträge auf Schlichtung betreffen Flüge.

Behörde: Mehrere Gewässer in Norditalien in "kritischem Zustand"

Mehrere Gewässer in Norditalien befinden sich der Behörde des Flusses Po (ADBPO) zufolge aufgrund einer Dürre in einem "kritischen Zustand". "Der Würgegriff der Dürre zieht sich in Norditalien weiter zu", erklärte die ADBPO, die Italiens längsten Fluss überwacht, am Freitag in einer Stellungnahme. Die Wettervorhersage verheiße für die kommenden Tage nichts Gutes, erklärte die Behörde weiter.

Von der Leyen: Technische Probleme mit EU-Grenzkontrollen werden gelöst

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat eingeräumt, dass es im Zusammenhang mit den neuen automatisierten Grenzkontrollen der EU "noch viel zu tun" gibt. "Wir arbeiten mit den Mitgliedstaaten daran, dass diese technischen Probleme gelöst werden", versicherte sie am Freitag bei einer Pressekonferenz im irischen Cork. Die Kontrollen führen seit Ende vergangenen Jahres an europäischen Flughäfen zu langen Warteschlangen.

Beschäftigte protestieren gegen Sparpläne bei Mercedes-Benz

Gegen den Sparkurs bei Mercedes-Benz haben am Freitag tausende Beschäftigte protestiert. An den Kundgebungen an mehreren Standorten des Autobauers nahmen nach Angaben der IG Metall mehr als 33.000 Beschäftigte teil, nach Angaben von Mercedes waren es circa 16.000. Die Gewerkschaft kündigte ähnliche Proteste auch bei anderen Autoherstellern und Zulieferern in den kommenden Wochen an - etwa bei Volkswagen.

Textgröße ändern: