Pallade Veneta - Trump verdreifacht Zoll auf Päckchen aus China auf 90 Prozent

Trump verdreifacht Zoll auf Päckchen aus China auf 90 Prozent


Trump verdreifacht Zoll auf Päckchen aus China auf 90 Prozent
Trump verdreifacht Zoll auf Päckchen aus China auf 90 Prozent / Foto: Paul Ratje - AFP/Archiv

Schlag für die Online-Versandhändler Temu und Shein: US-Präsident Donald Trump hat neben den Zöllen auf Warenimporte durch Großhändler auch die Aufschläge auf kleine Sendungen aus China massiv erhöht. Die Zölle für kleine Paketsendungen sollen ab dem 2. Mai von 30 auf 90 Prozent steigen, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Dekret hervorgeht. Der Satz gilt für Lieferungen mit einem Warenwert unter 800 Dollar, die lange gänzlich von Zöllen ausgenommen waren.

Textgröße ändern:

Die Ausnahmeregelung für kleine Pakete stand schon länger in der Kritik. Davon profitierten vor allem die in China gegründeten Online-Plattformen Shein und Temu. Nach Angaben des US-Zolls ist der Wert zollbefreiter Pakete in den vergangenen Jahren stark gestiegen.

Anfang Februar hatte Trump die Ausnahme für Sendungen aus China bereits ein erstes Mal aufgehoben, was jedoch zu großen logistischen Problemen führte. Der US Postal Service (USPS) teilte zwischenzeitlich mit, die Annahme von Paketen aus China und Hongkong gänzlich zu stoppen. Die US-Regierung ruderte daraufhin zurück.

Mit der massiven Zollerhöhung in der vergangenen Woche setzte Trump ein weiteres Mal die Ausnahmeregelung für Päckchen aus China aus und verhängte einen Zollsatz in Höhe von 30 Prozent des Warenwerts oder pauschal 25 Dollar. Der Pauschalbetrag sollte ursprünglich am 1. Juni auf 50 Dollar steigen.

Im weiter eskalierenden Zollstreit zwischen Peking und Washington kündigte das Weiße Haus nun einen künftigen Zollsatz von 90 Prozent an. Die alternative Pauschale steigt demnach am 2. Mai auf 75 Dollar und am 1. Juni auf 150 Dollar.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Behörde: Mehrere Gewässer in Norditalien in "kritischem Zustand"

Mehrere Gewässer in Norditalien befinden sich der Behörde des Flusses Po (ADBPO) zufolge aufgrund einer Dürre in einem "kritischen Zustand". "Der Würgegriff der Dürre zieht sich in Norditalien weiter zu", erklärte die ADBPO, die Italiens längsten Fluss überwacht, am Freitag in einer Stellungnahme. Die Wettervorhersage verheiße für die kommenden Tage nichts Gutes, erklärte die Behörde weiter.

Von der Leyen: Technische Probleme mit EU-Grenzkontrollen werden gelöst

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat eingeräumt, dass es im Zusammenhang mit den neuen automatisierten Grenzkontrollen der EU "noch viel zu tun" gibt. "Wir arbeiten mit den Mitgliedstaaten daran, dass diese technischen Probleme gelöst werden", versicherte sie am Freitag bei einer Pressekonferenz im irischen Cork. Die Kontrollen führen seit Ende vergangenen Jahres an europäischen Flughäfen zu langen Warteschlangen.

Beschäftigte protestieren gegen Sparpläne bei Mercedes-Benz

Gegen den Sparkurs bei Mercedes-Benz haben am Freitag tausende Beschäftigte protestiert. An den Kundgebungen an mehreren Standorten des Autobauers nahmen nach Angaben der IG Metall mehr als 33.000 Beschäftigte teil, nach Angaben von Mercedes waren es circa 16.000. Die Gewerkschaft kündigte ähnliche Proteste auch bei anderen Autoherstellern und Zulieferern in den kommenden Wochen an - etwa bei Volkswagen.

Kundgebungen gegen Sparpläne bei Mercedes: 33.000 Teilnehmer laut IG Metall

Mehr als 33.000 Beschäftigte von Mercedes-Benz haben nach Gewerkschaftsangaben am Freitag gegen die aktuellen Sparpläne des Konzerns protestiert. Aktionen fanden an allen Mercedes-Benz-Standorten statt, teilte die IG Metall mit. In den kommenden Wochen seien ähnliche Proteste auch bei anderen Autoherstellern und Zulieferern geplant - etwa bei Volkswagen.

Textgröße ändern: