Pallade Veneta - Handelskrieg: Goldpreis zieht wieder an

Handelskrieg: Goldpreis zieht wieder an


Handelskrieg: Goldpreis zieht wieder an
Handelskrieg: Goldpreis zieht wieder an / Foto: DAVID GRAY - AFP/Archiv

Unsicherheiten durch die US-Zollpolitik haben den Goldpreis am Mittwoch wieder in die Höhe getrieben. Das Edelmetall kostete am Vormittag knapp 3047 Dollar je Unze und verteuerte sich damit um 2,12 Prozent. Nach den Zoll-Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump vor einer Woche hatte Gold sein Rekordhoch von über 3150 Dollar pro Unze erreicht.

Textgröße ändern:

Am Mittwoch traten, wie von der US-Regierung angekündigt, zusätzliche Zölle in Kraft. Auf chinesische Einfuhren gilt damit seit dem Morgen ein Aufschlag von 104 Prozent. Die EU sieht sich Zöllen in Höhe von 20 Prozent gegenüber. Nachdem die Hoffnung der Anleger auf Verhandlungen zwischen den USA und seinen Partnern und ein mögliches Aussetzen der Zölle zerschlagen wurden, brachen die Aktienmärkte nach einer Erholung am Dienstag im frühen Handel am Mittwoch wieder ein.

Besonders die Eskalation zwischen China und den USA verunsichert die Märkte. "Keines der beiden Länder scheint gewillt zu sein, einen Rückzieher zu machen", erklärte Susannah Streeter von der britischen Investmentgesellschaft Hargreaves Lansdown. Dadurch steige das Interesse an Gold, das als sichere Anlage in unsicheren Zeiten gilt.

U.Paccione--PV

Empfohlen

Behörde: Mehrere Gewässer in Norditalien in "kritischem Zustand"

Mehrere Gewässer in Norditalien befinden sich der Behörde des Flusses Po (ADBPO) zufolge aufgrund einer Dürre in einem "kritischen Zustand". "Der Würgegriff der Dürre zieht sich in Norditalien weiter zu", erklärte die ADBPO, die Italiens längsten Fluss überwacht, am Freitag in einer Stellungnahme. Die Wettervorhersage verheiße für die kommenden Tage nichts Gutes, erklärte die Behörde weiter.

Von der Leyen: Technische Probleme mit EU-Grenzkontrollen werden gelöst

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat eingeräumt, dass es im Zusammenhang mit den neuen automatisierten Grenzkontrollen der EU "noch viel zu tun" gibt. "Wir arbeiten mit den Mitgliedstaaten daran, dass diese technischen Probleme gelöst werden", versicherte sie am Freitag bei einer Pressekonferenz im irischen Cork. Die Kontrollen führen seit Ende vergangenen Jahres an europäischen Flughäfen zu langen Warteschlangen.

Beschäftigte protestieren gegen Sparpläne bei Mercedes-Benz

Gegen den Sparkurs bei Mercedes-Benz haben am Freitag tausende Beschäftigte protestiert. An den Kundgebungen an mehreren Standorten des Autobauers nahmen nach Angaben der IG Metall mehr als 33.000 Beschäftigte teil, nach Angaben von Mercedes waren es circa 16.000. Die Gewerkschaft kündigte ähnliche Proteste auch bei anderen Autoherstellern und Zulieferern in den kommenden Wochen an - etwa bei Volkswagen.

Kundgebungen gegen Sparpläne bei Mercedes: 33.000 Teilnehmer laut IG Metall

Mehr als 33.000 Beschäftigte von Mercedes-Benz haben nach Gewerkschaftsangaben am Freitag gegen die aktuellen Sparpläne des Konzerns protestiert. Aktionen fanden an allen Mercedes-Benz-Standorten statt, teilte die IG Metall mit. In den kommenden Wochen seien ähnliche Proteste auch bei anderen Autoherstellern und Zulieferern geplant - etwa bei Volkswagen.

Textgröße ändern: