Pallade Veneta - Schweizer Luftraum nach Computerpanne vorübergehend gesperrt

Schweizer Luftraum nach Computerpanne vorübergehend gesperrt


Schweizer Luftraum nach Computerpanne vorübergehend gesperrt
Schweizer Luftraum nach Computerpanne vorübergehend gesperrt / Foto: Fabrice COFFRINI - AFP

Eine Computerpanne hat am Mittwochmorgen zu einer vorübergehenden Sperrung des Schweizer Luftraums geführt. Das technische Problem bei der Schweizer Flugsicherung Skyguide legte zunächst den Flughafen Genf lahm und verursachte auch Störungen in Zürich. Aus Sicherheitsgründen wurde dann laut Skyguide der gesamte Luftraum gesperrt. Nach einigen Stunden wurde die Maßnahme aufgehoben.

Textgröße ändern:

Der Genfer Flughafen hatte am Morgen auf Twitter mitgeteilt, dass bis in den Vormittag hinein keine Flugzeuge starten oder landen könnten. Am Airport warteten zahlreiche Reisende vor den Informationsbildschirmen auf Neuigkeiten. Zum Teil wurden Flüge gestrichen, andere hatten teils mehr als drei Stunden Verspätung.

Auch in Zürich, dem größten Flughafen des Landes, gab es Probleme, wie die Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Der Airport teilte am Vormittag mit, der Flugverkehr sei wieder angelaufen, allerdings könnten zunächst nur 50 Prozent, im weiteren Tagesverlauf 75 Prozent der üblichen Flugbewegungen stattfinden. Beide Airports baten Reisende, sich bei ihren Fluggesellschaften auf den aktuellen Stand zu bringen.

Skyguide hatte am Morgen mit einer kompletten Schließung des Luftraums auf die Probleme reagiert. "Bei der Schweizer Flugsicherung Skyguide ist es in den frühen Morgenstunden zu einer technischen Störung gekommen, weshalb der Schweizer Luftraum aus Sicherheitsgründen für den Verkehr gesperrt worden ist", erklärte das Unternehmen. Die Firma drückte ihr Bedauern für die dadurch verursachten Unannehmlichkeiten aus.

Wenige Stunden später twitterte Skyguide dann, der Luftraum sei wieder offen. Die technischen Probleme seien behoben worden. Details zu der Panne teilte das Unternehmen nicht mit.

Laut Keystone-SDA wurden internationale Flüge Richtung Schweiz während der Luftraumsperrung ins norditalienische Mailand umgeleitet. Auf der Internetseite des Züricher Flughafens wurde angegeben, dass ein Flug aus New York nach Frankfurt am Main und eine Machine aus Singapur nach München geschickt wurden.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Ab November "dauerhaft": Deutsche Bahn verlängert für Ferien eingeführtes Familienticket

Das zunächst nur für einen begrenzten Zeitraum im Sommer eingeführte Familienticket der Deutschen Bahn soll ab November dauerhaft angeboten werden. "Wir haben uns entschieden, das Familienticket, das wir zunächst zeitweise für die Sommerferien eingeführt hatten, dauerhaft ins Sortiment aufzunehmen", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der "Bild am Sonntag". Eine Hin- und Rückfahrt für Familien kostet in dem Tarif 99,99 Euro inklusive ICE-Reservierung.

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr

US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung der europäischen G7-Staaten zur Freigabe der Ölreserven gelobt - seine Drohung mit einem Diesel-Exportstopp der USA zog er zurück. "Was Europa gemacht hat, war wirklich eine großartige Sache", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) auf die Frage eines AFP-Journalisten. Ein Exportstopp habe auch nie "wirklich auf dem Tisch gelegen". In Deutschland kritisierten die Grünen die Freigabe als "politische Dummheit".

Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"

Die Grünen haben die Entscheidung der G7-Staaten zur Freigabe von Öl und Diesel aus ihren nationalen Reserven scharf kritisiert. "Die Freigabe ist ein Fehler, schlimmer noch: eine politische Dummheit", sagte der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Die Reserven sind für echte Notfälle da und nicht für einen amerikanischen Präsidenten, dem im Wahlkampf die Felle davonschwimmen."

Textgröße ändern: