Pallade Veneta - Studie: Frauen unter- und Männer überschätzen eigene Lebenserwartung

Studie: Frauen unter- und Männer überschätzen eigene Lebenserwartung


Studie: Frauen unter- und Männer überschätzen eigene Lebenserwartung
Studie: Frauen unter- und Männer überschätzen eigene Lebenserwartung / Foto: Ronny Hartmann - AFP/Archiv

Frauen mittleren Alters unterschätzen einer Studie zufolge ihre eigene Lebenserwartung um mehrere Jahre. Dies geht aus einer Erhebung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung hervor, die das Institut am Mittwoch in Wiesbaden veröffentlichte. Männer im mittleren Alter überschätzen ihre Lebenserwartung hingegen tendenziell.

Textgröße ändern:

Der Studie zufolge schätzen Frauen zwischen 40 und 49 Jahren ihre Lebenserwartung auf durchschnittlich 82 Jahre ein. Laut Statistischem Bundesamt liegt die Lebenserwartung dieser Altersgruppe tatsächlich aber bei 85,3 Jahren. Bei Männern ist es andersherum. Sie schätzen ihre Lebenserwartung auf 82,5 Jahre, tatsächlich liegt sie aber bei 81,3 Jahren.

"Forschungsergebnisse zeigen, dass Personen, die ihre verbleibende Lebenszeit unterschätzen, tendenziell weniger in die Altersvorsorge investieren", erklärte Mitautor Andreas Mergenthaler. Eine weitere Folge könne ein früherer Renteneintritt mit hohen Abschlägen sein. "Das daraus folgende niedrige Rentenniveau kann dann zum Problem werden, wenn entgegen der Erwartung doch eine lange Zeit in Rente verlebt wird." Dadurch erhöhe sich das Risiko von Altersarmut.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

TÜV-Verband: Führerscheinprüfungen auf neuem Allzeithoch

Trotz der als zu hoch kritisierten Kosten für den Führerschein ist die Zahl der Fahrprüfungen in Deutschland auf einen neuen Rekord gestiegen. Über alle Klassen hinweg wurden im vergangenen Jahr laut einer am Mittwoch veröffentlichten Datenerhebung des TÜV-Verbands 2,04 Millionen Theorieprüfungen abgelegt und damit 1,6 Prozent oder rund 33.000 Prüfungen mehr als 2024. Zugleich wurden rund 1,89 Millionen Praxisprüfungen und damit etwa 90.000 mehr abgelegt als im Vorjahr (plus 4,9 Prozent).

So viele Übernachtungen wie nie: Tourismusbranche stellt erneut Rekord auf

Die allermeisten Gäste kommen aus dem Inland: Deutschlands Tourismusbranche hat im vergangenen Jahr erneut einen Rekord aufgestellt. Hotels, Pensionen und Campingplätze verzeichneten insgesamt 497,5 Millionen Übernachtungen und damit 0,3 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2024, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Dazu trugen auch die Zahlen zum Jahresende bei: Im Dezember verbuchten die Betriebe 32 Millionen Übernachtungen - so viele wie nie in einem Dezember.

Studie: Verheiratete Paare glücklicher als unverheiratete

Verheiratete Paare sind einer Studie zufolge glücklicher als unverheiratete. Auf einer Skala von eins bis zehn bewerteten verheiratete Paare laut einer am Mittwoch in München veröffentlichten Studie für den SKL-Glücksatlas ihre Beziehung mit durchschnittlich 8,51 Punkten. Unverheiratete Paare kamen auf 7,69 Punkte, was einem Unterschied von 0,82 Punkten entspricht.

Bierbrauer Heineken streicht bis zu 6000 Stellen in den kommenden zwei Jahren

Sinkender Absatz: Der niederländische Brauereikonzern Heineken will sparen und in den kommenden zwei Jahren "5000 bis 6000 Stellen streichen". Heineken verwies am Mittwoch auf "schwierige Marktbedingungen". Daher wolle der Konzern seine Produktivität "in großem Umfang steigern, um erhebliche Einsparungen zu erzielen". Heineken ist der zweitgrößte Brauereikonzern der Welt mit insgesamt mehr als 85.000 Beschäftigten.

Textgröße ändern: