Pallade Veneta - Generalsanierung zwischen Hamburg und Berlin: Vorbereitungen der Bahn im Zeitplan

Generalsanierung zwischen Hamburg und Berlin: Vorbereitungen der Bahn im Zeitplan


Generalsanierung zwischen Hamburg und Berlin: Vorbereitungen der Bahn im Zeitplan
Generalsanierung zwischen Hamburg und Berlin: Vorbereitungen der Bahn im Zeitplan / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Die Vorbereitungen für die Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin liegen nach Angaben der Bahn vollständig im Zeitplan. Einem planmäßigen Start der Sanierung am 1. August dieses Jahres stehe "nichts mehr im Weg", wie das Unternehmen in Berlin am Mittwoch mitteilte. Über Monate wird es zu Einschränkungen für Reisende kommen - insbesondere im Nahverkehr.

Textgröße ändern:

Nach eigenen Angaben konnte die Bahn für das kommende Vorhaben auf Erfahrungen der Generalsanierung der Riedbahn zurückgreifen. Neuausschreibungen im Herbst führten demnach zu "mehr Wettbewerb" und "wir haben deutlich bessere Angebote von den Bauunternehmen erhalten", erklärte Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB-Infrastrukturtochter InfraGO. Die Vorplanungen seien abgeschlossen, das Projekt sei "voll" im Zeit- und Kostenplan.

Entlang der Strecke will die DB an Gleisen, Weichen und Stellwerk arbeiten. Außerdem saniert sie mehrere Bahnhöfe und baut sie barrierefrei aus. Insgesamt sollen die Bauarbeiten vom 1. August 2025 bis 30. April 2026 laufen.

Fernverkehrszüge fahren auch während der Sanierung ohne Umstieg zwischen Hamburg und Berlin. Durch eine Umleitung über Uelzen und Stendal verlängert sich die Reisezeit nach Angaben des Unternehmens um etwa 45 Minuten. Für den Nahverkehr ist die Strecke vollständig gesperrt. Entlang der gesamten Strecke sollen daher in Spitzenzeiten bis zu 170 Busse zum Einsatz kommen.

Insgesamt sollen in den kommenden Jahren 41 vielbefahrene DB-Strecken grundsaniert werden. Die Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim war im vergangenen Jahr das erste dieser Projekte. Die Arbeiten wurden nach einer Vollsperrung zwischen Juli und Dezember planmäßig beendet.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Lisa Cook: Trump treibt Plan zur Entlassung von Zentralbank-Vorständin voran

US-Präsident Donald Trump treibt seinen Plan zur Entlassung von Zentralbank-Vorständin Lisa Cook weiter voran. Trump berief am Freitag ein Komitee ein, das Cook am 5. November im Weißen Haus befragen soll. Dabei geht es um angebliche Falschangaben der Ökonomin bei Immobilienkrediten. Trump hatte bereits im vergangenen Jahr versucht, Cook zu feuern, war aber vom Obersten Gerichtshof gestoppt worden.

EU und China einigen sich auf Begrenzung chinesischer Hybridauto-Exporte

Die Europäische Union und China haben sich auf eine Begrenzung der chinesischen Exporte von Hybridautos nach Europa verständigt. "Dies eröffnet die Aussicht, Chinas Export um mehr als die Hälfte zu reduzieren", sagte EU-Handelskommissar Maros Sefcovic nach einem Treffen mit dem chinesischen Handelsminister Wang Wentao am Freitag in Peking. Der europäische Herstellerverband Acea begrüßte die Einigung als "positiven Schritt" zur Entschärfung des Handelskonflikts zwischen den beiden Seiten.

Deutlich weniger Korridorsanierungen bis 2031: Bahn streckt Baustellenplanung

In den kommenden Jahren soll es deutlich weniger lange Streckensperrungen wegen umfassender Sanierungen durch die Deutsche Bahn geben. Statt 21 bislang geplanter sogenannter Korridorsanierungen sollen bis 2031 nun nur 13 umgesetzt werden, wie die Infrastruktursparte der Bahn DB Infrago und das Bundesverkehrsministerium am Freitag mitteilten. Sie verweisen auf eine bessere Machbarkeit der Vorhaben bei einem reduziertem Pensum. Finanzielle Gründe dürften allerdings auch ein Rolle spielen.

Zusammenstöße zwischen Jugendlichen und Polizei am Rande einer Demo in Brüssel

Nach tagelangen Schülerprotesten in belgischen Städten ist es am Rande einer Demonstration gegen Sparmaßnahmen in Brüssel zu Zusammenstößen zwischen Jugendlichen und der Polizei gekommen. Die Polizei erklärte am Freitag, sie sei von zum Teil maskierten Jugendlichen mit Stöcken und Flaschen angegriffen worden und habe daraufhin Wasserwerfer und Tränengas eingesetzt. Demnach handelte es sich um "mehrere hunderte Jugendliche", die sich den Demonstranten angeschlossen hätten.

Textgröße ändern: