Pallade Veneta - Ehemaliger Apple-Designchef Jony Ive wechselt zum KI-Unternehmen OpenAI

Ehemaliger Apple-Designchef Jony Ive wechselt zum KI-Unternehmen OpenAI


Ehemaliger Apple-Designchef Jony Ive wechselt zum KI-Unternehmen OpenAI
Ehemaliger Apple-Designchef Jony Ive wechselt zum KI-Unternehmen OpenAI / Foto: JUSTIN SULLIVAN - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Einst hat er das Design des iPhones entwickelt, nun will der Designer Jony Ive den Geräten des ChatGPT-Entwicklers OpenAI zu einem neuen Look verhelfen: Wie OpenAI-Chef Sam Altman am Mittwoch in einem Video mitteilte, wird Ive gemeinsam mit seinem Team das Design bei dem KI-Unternehmen übernehmen. Einen ersten Prototyp der Zusammenarbeit bezeichnete Altman als "das coolste Stück Technik, das die Welt je gesehen hat".

Textgröße ändern:

Laut Altman benötigt die bahnbrechende neue Technik der Künstlichen Intelligenz auch eine neue Art der Interaktion: "Diese Technologie verdient etwas viel Besseres", als lediglich Fragen in einen Laptop zu tippen, sagte er.

Unter dem Dach eines neu gegründeten Unternehmen namens "io", das mit OpenAI fusioniert, solle eine ganze Produktfamilie an neuen KI-Geräten entwickelt werden, teilten Altman und Ive in einer gemeinsamen Erklärung mit. Ive werde bei io die Verantwortung für Design und Kreativität übernehmen. Im kommenden Jahr sollen erste Ergebnisse der Zusammenarbeit vorgestellt werden.

Der Designer Ive hatte sich Apple 1992 angeschlossen und war fast drei Jahrzehnte lang für den Konzern tätig. Er arbeitete federführend an der Entwicklung des iPod, des iPhone, des iPad und des Macbook mit und war über Jahre einer der engsten Mitarbeiter von Apple-Gründer Steve Jobs.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

So viele Übernachtungen wie nie: Tourismusbranche stellt erneut Rekord auf

Die allermeisten Gäste kommen aus dem Inland: Deutschlands Tourismusbranche hat im vergangenen Jahr erneut einen Rekord aufgestellt. Hotels, Pensionen und Campingplätze verzeichneten insgesamt 497,5 Millionen Übernachtungen und damit 0,3 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2024, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Dazu trugen auch die Zahlen zum Jahresende bei: Im Dezember verbuchten die Betriebe 32 Millionen Übernachtungen - so viele wie nie in einem Dezember.

Studie: Verheiratete Paare glücklicher als unverheiratete

Verheiratete Paare sind einer Studie zufolge glücklicher als unverheiratete. Auf einer Skala von eins bis zehn bewerteten verheiratete Paare laut einer am Mittwoch in München veröffentlichten Studie für den SKL-Glücksatlas ihre Beziehung mit durchschnittlich 8,51 Punkten. Unverheiratete Paare kamen auf 7,69 Punkte, was einem Unterschied von 0,82 Punkten entspricht.

Bierbrauer Heineken streicht bis zu 6000 Stellen in den kommenden zwei Jahren

Sinkender Absatz: Der niederländische Brauereikonzern Heineken will sparen und in den kommenden zwei Jahren "5000 bis 6000 Stellen streichen". Heineken verwies am Mittwoch auf "schwierige Marktbedingungen". Daher wolle der Konzern seine Produktivität "in großem Umfang steigern, um erhebliche Einsparungen zu erzielen". Heineken ist der zweitgrößte Brauereikonzern der Welt mit insgesamt mehr als 85.000 Beschäftigten.

EU und Australien schließen offenbar Verteidigungspakt

Die EU und Australien haben die Verhandlungen zu einem Verteidigungs- und Sicherheitspakt offenbar abgeschlossen. Die Einigung könne möglicherweise parallel zum Freihandelsabkommen verkündet werden, das noch ausgehandelt wird, teilten EU-Diplomaten dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) mit. Nach Angaben aus Verhandlungskreisen wird nun nur noch ein Datum für die Unterschrift gesucht.

Textgröße ändern: