Pallade Veneta - Umfrage: Firmen sehen Gefahr von Cyberattacken so groß wie noch nie

Umfrage: Firmen sehen Gefahr von Cyberattacken so groß wie noch nie


Umfrage: Firmen sehen Gefahr von Cyberattacken so groß wie noch nie
Umfrage: Firmen sehen Gefahr von Cyberattacken so groß wie noch nie / Foto: Damien MEYER - AFP/Archiv

Firmen in Deutschland schätzen einer Umfrage zufolge die Gefahr von Cyberattacken derzeit so hoch ein wie nie. Wie das Beratungsunternehmen EY in Stuttgart am Donnerstag mitteilte, sehen 69 Prozent der Führungskräfte im IT-Bereich eine "eher hohe" oder "sehr hohe" Gefahr digitaler Angriffe. Praktisch alle Befragten (99 Prozent) gehen davon aus, dass der Zahl der Attacken in Zukunft steigen wird.

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Bereits bei der vergangenen Befragung vor zwei Jahren waren die Sorgen mit 68 Prozent ähnlich hoch. Besonders alarmiert sind Firmen aus den Bereichen Technologie, Medien und Telekommunikation, Energie und Metallverarbeitung, Pharma und Gesundheit sowie Bau und Immobilien.

Laut Umfrage schätzen große Unternehmen die Gefahr höher ein als kleinere Firmen. IT-Führungskräfte in Konzernen mit Jahresumsätzen von mehr als 50 Millionen Euro machen sich in 74 Prozent der Fälle Sorgen - in Firmen mit weniger als zehn Millionen Euro Umsatz sind es 59 Prozent. 71 Prozent aller Befragten bejahten die Frage, ob das Risiko von Cyberangriffen in den vergangenen zwei Jahren zugenommen habe.

Wenn es um mögliche Weltregionen geht, aus denen Angriffe kommen können, nannten 76 Prozent Russland und 62 Prozent China. Das ist laut EY eine Zunahme von zwei beziehungsweise drei Prozentpunkten verglichen mit der vergangenen Befragung im Jahr 2023.

Große Hoffnung bei der Datensicherheit setzen die Firmen den Angaben zufolge auf die Künstliche Intelligenz (KI): Fast die Hälfte der Befragten sieht hohes oder sogar sehr hohes Potenzial für die Technologie, wenn es um den digitalen Schutz des eigenen Unternehmens geht. Knapp jedes dritte Unternehmen nutzt demnach bereits KI-basierte Lösungen zur Erkennung von Cyberangriffen. Allerdings schätzen auch 34 Prozent der Befragten das Risiko, dass KI-basierte Sicherheitssysteme durch Cyberkriminelle manipuliert werden könnten, als hoch ein.

Befragt wurden Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer sowie Führungskräfte aus IT-Sicherheit und Datenschutz von mehr als 500 deutschen Unternehmen. Die Studie wird alle zwei Jahre erhoben.

F.M.Ferrentino--PV

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