Pallade Veneta - Bahn rät wegen Hitze von "allen nicht dringend notwendigen Reisen" ab

Bahn rät wegen Hitze von "allen nicht dringend notwendigen Reisen" ab


Bahn rät wegen Hitze von "allen nicht dringend notwendigen Reisen" ab
Bahn rät wegen Hitze von "allen nicht dringend notwendigen Reisen" ab / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Die Deutsche Bahn und weitere Eisenbahnverkehrsunternehmen haben ihre Fahrgäste wegen der Hitze aufgerufen, zu Hause zu bleiben. "Bitte vermeiden Sie heute und morgen alle nicht dringend notwendigen Reisen im Fern- und Regionalverkehr", erklärten die Bahn und der Bundesverband Schienennachverkehr (BSN) am Samstag. Gebuchte Tickets können kostenlos storniert werden.

Textgröße ändern:

"Die Verkehrsinfrastruktur in Deutschland ist an diesem Wochenende stark von der Rekord-Hitze betroffen", erklärten DB und BSN. "Auch der Schienenverkehr leidet unter den Extrem-Temperaturen. Zusätzlich warnt der Deutsche Wetterdienst vor Gewittern mit Starkregen." Im Bahnverkehr komme es daher zu Verzögerungen und Zugausfällen.

Die Bahn hatte bereits am Donnertag mitgeteilt, wegen der aktuellen Hitzewelle Störungen im Zugbetrieb zu erwarten, und eine Sonderkulanz eingerichtet. Fahrgäste, die bis 23. Juni ein Ticket für eine Reise im DB Fernverkehr bis einschließlich 30. Juni gebucht haben, können ihren Fahrschein kostenfrei stornieren.

Wegen der hohen Temperaturen hat die Bahn nun nach eigenen Angaben an allen großen Bahnhöfen zusätzliche Servicekräfte im Einsatz. "In den Bahnhöfen können Fahrgäste an der DB Information außerdem Getränkegutscheine erhalten und diese in vielen Bahnhofsgeschäften mit Getränkeangebot sofort einlösen", erklärte das Unternehmen.

E.Magrini--PV

Empfohlen

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr

US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung der europäischen G7-Staaten zur Freigabe der Ölreserven gelobt - seine Drohung mit einem Diesel-Exportstopp der USA zog er zurück. "Was Europa gemacht hat, war wirklich eine großartige Sache", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) auf die Frage eines AFP-Journalisten. Ein Exportstopp habe auch nie "wirklich auf dem Tisch gelegen". In Deutschland kritisierten die Grünen die Freigabe als "politische Dummheit".

Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"

Die Grünen haben die Entscheidung der G7-Staaten zur Freigabe von Öl und Diesel aus ihren nationalen Reserven scharf kritisiert. "Die Freigabe ist ein Fehler, schlimmer noch: eine politische Dummheit", sagte der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Die Reserven sind für echte Notfälle da und nicht für einen amerikanischen Präsidenten, dem im Wahlkampf die Felle davonschwimmen."

Argentinien bietet Ausländern im Gegenzug für Investitionen Staatsbürgerschaft an

Argentinien will ab Ende des Jahres Ausländern, die mindestens 350.000 Dollar (rund 311.000 Euro) in dem Land investieren, die argentinische Staatsbürgerschaft anbieten. Das Programm zum Erwerb der Staatsbürgerschaft im Gegenzug für eine "Investition" sieht "zwei einfache und transparente Mechanismen" vor, wie die Regierung des ultrarechten Präsidenten Javier Milei am Samstag mitteilte.

Textgröße ändern: