Pallade Veneta - Jahrhundert-Pianist Alfred Brendel im Alter von 94 Jahren gestorben

Jahrhundert-Pianist Alfred Brendel im Alter von 94 Jahren gestorben


Jahrhundert-Pianist Alfred Brendel im Alter von 94 Jahren gestorben
Jahrhundert-Pianist Alfred Brendel im Alter von 94 Jahren gestorben / Foto: DIETER NAGL - AFP/Archiv

Der österreichische Jahrhundert-Pianist Alfred Brendel ist tot. Brendel starb am Dienstag im Alter von 94 Jahren "friedlich" und "umgeben von seinen Angehörigen" in London, wie sein Sprecher der Nachrichtenagentur AFP sagte.

Textgröße ändern:

Der 1931 in Wiesenberg im heutigen Tschechien geborene Brendel galt als einer der größten Pianisten des 20. Jahrhunderts. Berühmt wurde er unter anderem für seine Interpretation von Werken von Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms und Liszt.

Schon zu Lebzeiten eine Legende, galt er zugleich als äußerst bescheiden, zurückhaltend und selbstkritisch. Der britische "Guardian" schrieb einmal, Brendel sei nie jemand für "Feuerwerk und theatralisches Getue" gewesen.

Brendel, der mit sechs Jahren mit dem Klavierspielen begonnen hatte, war nach dem Zweiten Weltkrieg mit seiner Familie nach Graz gezogen und besuchte das dortige Konservatorium. Später siedelte er nach London über, wo er mehr als 50 Jahre lang lebte.

Als er 2008 seine Konzertkarriere beendete, antwortete er auf die Frage, was ihm am meisten fehlen werde: "das Adrenalin". Und er fügte hinzu: Trotz der ständigen "widerwärtigen" Husterei und der klingelnden Handys auch das Publikum.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Zehntausende Menschen feiern Versammlungsfreiheit bei Pride Parade in Budapest

Bunt, fröhlich und stolz: In Budapest haben zehntausende Menschen der Hitze getrotzt und an der diesjährigen Pride Parade teilgenommen - der ersten seit der Abwahl des rechtsnationalistischen Regierungschefs Viktor Orban. Viele der Teilnehmenden, darunter vor allem junge Menschen, schwenkten am Samstag kleine Fähnchen oder große Regenbogenbanner. Viele äußerten sich hoffnungsvoll, dass die LGBTQ-Rechte unter der neuen Regierung von Peter Magyar gestärkt werden könnten.

Bahn rät wegen Hitze von "allen nicht dringend notwendigen Reisen" ab

Die Deutsche Bahn und weitere Eisenbahnverkehrsunternehmen haben ihre Fahrgäste wegen der Hitze aufgerufen, zu Hause zu bleiben. "Bitte vermeiden Sie heute und morgen alle nicht dringend notwendigen Reisen im Fern- und Regionalverkehr", erklärten die Bahn und der Bundesverband Schienennachverkehr (BSN) am Samstag. Gebuchte Tickets können kostenlos storniert werden.

Zuspruch für Abschaffung von Minijobs - Gastronomie will für Erhalt "kämpfen"

Die weitgehende Abschaffung sogenannter Minijobs trifft bei Ökonomen und Gewerkschaften auf Zustimmung. Die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, begrüßte den Vorschlag der Rentenkommission. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) erklärte, der Vorschlag decke sich mit ihrer langjährigen Haltung. Der Gaststättenverband Dehoga kündigte hingegen Widerstand an: "Wir werden mit aller Kraft für den Erhalt der Minijobs kämpfen", sagte Hauptgeschäftsführerin Jana Schimke den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag).

US-Tech-Aktien sacken ab - Anleger befürchten Blase

Die Aktien großer US-Tech-Unternehmen sind zum Wochenende hin abgesackt. Der Tech-Index Nasdaq gab zum Handelsbeginn in den USA am Freitag um ein Prozent nach. Hintergrund sind Sorgen, dass die hohen Kurse im Zuge der Entwicklung Künstlicher Intelligenz sich als Blase entpuppen könnten.

Textgröße ändern: