Pallade Veneta - Volkswagen liefert bis Ende Juni fast 50 Prozent mehr E-Autos - Rückgang in China

Volkswagen liefert bis Ende Juni fast 50 Prozent mehr E-Autos - Rückgang in China


Volkswagen liefert bis Ende Juni fast 50 Prozent mehr E-Autos - Rückgang in China
Volkswagen liefert bis Ende Juni fast 50 Prozent mehr E-Autos - Rückgang in China / Foto: JENS SCHLUETER - AFP

Der Autobauer Volkswagen hat im ersten Halbjahr 2025 fast 50 Prozent mehr E-Autos ausgeliefert als im Vorjahreszeitraum. Die Auslieferungen von Fahrzeugen mit rein elektrischem Antrieb stiegen um 47 Prozent auf 465.500, wie der Wolfsburger Konzern am Mittwoch mitteilte. Insgesamt stiegen die weltweiten Auslieferungen bis Ende Juni nur um 1,3 Prozent auf 4,41 Millionen Fahrzeuge - vor allem in China und Nordamerika schrumpften sie.

Textgröße ändern:

Marco Schubert, Mitglied der erweiterten Konzernleitung für Vertrieb, sprach von "herausfordernden Rahmenbedingungen"."Zugewinne in Südamerika und Europa haben die erwarteten Rückgänge in China und Nordamerika mehr als ausgeglichen", erklärte er. Im ersten Halbjahr gingen die Auslieferungen nach Nordamerika um sieben Prozent zurück, nach China um zwei Prozent.

Von April bis Juni verzeichnete Volkswagen in Nordamerika sogar ein Minus von 16,2 Prozent. US-Präsident Donald Trump hatte Ende März Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Autos sowie im April weitere Importaufschläge für Handelspartner verkündet.

Ein Minus bei den Auslieferungen von E-Autos legten die Wolfsburger vor allem in China hin - hier waren es 34 Prozent weniger. Besonders stark waren die Zuwächse hingegen bei den rein elektrischen Fahrzeugen in Europa mit einem Plus von 89 Prozent und auch den USA mit 24 Prozent.

"Jedes fünfte unserer in Westeuropa ausgelieferten Fahrzeuge fährt mittlerweile rein elektrisch", erklärte Schubert. Auch die entsprechenden Bestellungen seien um mehr als 60 Prozent geklettert und hätten über alle Antriebsarten um rund 20 Prozent zugelegt. Bei den weltweiten Auslieferungen von Plugin-Hybriden verzeichnete der Konzern ein Plus von rund 41 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

US-Tech-Aktien sacken ab - Anleger befürchten Blase

Die Aktien großer US-Tech-Unternehmen sind zum Wochenende hin abgesackt. Der Tech-Index Nasdaq gab zum Handelsbeginn in den USA am Freitag um ein Prozent nach. Hintergrund sind Sorgen, dass die hohen Kurse im Zuge der Entwicklung Künstlicher Intelligenz sich als Blase entpuppen könnten.

Niedersachsens Ministerpräsident Lies gegen radikale Sparpläne bei VW

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hat sich gegen radikale Sparpläne beim Autokonzern Volkswagen gestellt. "Die Zukunft von Volkswagen wird nicht dadurch gewonnen, dass man immer neue Werksschließungen oder immer größere Stellenabbauprogramme in den Fokus stellt", erklärte er am Freitag. Medienberichten zufolge plant VW einen radikalen Konzernumbau mit massive Stellenstreichungen und mehreren Werksschließungen in Deutschland.

Stuttgart 21 wird noch teurer und noch später fertig

Das Bahn-Großprojekt Stuttgart 21 wird noch teurer und noch später fertig. Die Deutsche Bahn verschob die Inbetriebnahme des neuen Tiefbahnhofs am Freitag offiziell auf 2031. Alle Elemente des Projektes - weitere Bahnhöfe und Tunnel im Großraum Stuttgart - sollen erst bis Dezember 2033 fertiggestellt werden. Die erwarteten Kosten erhöhen sich um weitere drei Milliarden, wie Bahn-Chefin Evelyn Palla mitteilte.

Wadephul reist in die USA und nach Südamerika - Gespräche über Mercosur geplant

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) reist Anfang der kommenden Woche in die USA und nach Südamerika. Am Montag trifft er zuerst seinen US-Kollegen Marco Rubio in Washington, wie ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Freitag in Berlin sagte. Bei den Gesprächen soll es demnach um die Lage im Nahen Osten und die weitere Unterstützung der Ukraine gehen. Im Anschluss reist Wadephul weiter in die paraguayische Hauptstadt Asunción.

Textgröße ändern: