Pallade Veneta - Neuer Rekordkurs: Bitcoin zeitweise bei über 123.000 Dollar

Neuer Rekordkurs: Bitcoin zeitweise bei über 123.000 Dollar


Neuer Rekordkurs: Bitcoin zeitweise bei über 123.000 Dollar
Neuer Rekordkurs: Bitcoin zeitweise bei über 123.000 Dollar / Foto: Christophe ARCHAMBAULT - AFP

Die Kryptowährung Bitcoin hat am Montag erstmals die Marke von 120.000 Dollar überschritten. Am Montagvormittag stieg der Kurs der kapitalstärksten Kryptowährung der Welt weiter auf zwischenzeitlich mehr als 123.000 Dollar. Die Kryptowährung mit der zweithöchsten Marktkapitalisierung, Ether, stieg erstmals auf über 3000 Dollar.

Textgröße ändern:

"Der Trend wird weiterhin von einer kryptofreundlichen US-Politik und einer zunehmenden Akzeptanz in den Schwellenländern unterstützt", erklärte die Analystin Ipek Ozkardeskaya von der Swissquote Bank. Stephen Innes, Analyst bei SPI Asset Management, verwies auf "drei kryptofreundliche Gesetzesentwürfe" der US-Regierung. "Krypto ist wieder in den Mittelpunkt der politischen Aufmerksamkeit in Washington gerückt."

Das US-Repräsentantenhaus hat die anstehende Sitzungswoche selbst als "Krypto-Woche" bezeichnet. Die zu beratenden Gesetzesentwürfe befassen sich unter anderem mit der Regulierung sogenannter Stablecoins und mit der Struktur des Kryptomarktes.

Der Bitcoin-Kurs war zunächst nach Trumps Wahlsieg Anfang November angestiegen, weil dieser im Wahlkampf eine weniger strenge Regulierung von Kryptowährungen versprochen hatte. In den Wochen nach seiner Amtseinführung sackte der Kurs jedoch wieder ab, weil Trumps Regierung mit konkreten Maßnahmen noch auf sich warten ließ.

Auch der Handelskrieg und die dadurch verursachte Unsicherheit an den weltweiten Märkten schadeten der Kryptobranche, weil Anleger eher auf sichere Anlagen setzten. An den Börsen ist die Panik mittlerweile jedoch verflogen. Auch in den jüngsten Zolldrohungen Trumps gegenüber der EU sähen die Märkte "eher ein Verhandlungsmittel als eine kommende Realität", erklärte Jim Reid von der Deutschen Bank.

Lukas Enzersdorfer Konrad, stellvertretender Geschäftsführer der Kryptoplattform Bitpanda, betonte die Bedeutung der nun seit einigen Monaten verfügbaren Bitcoin-ETF. "Anfang 2025 stiegen die Zuflüsse um 175 Prozent im Vergleich zum Vorjahr", erklärte er. Dies verdeutliche, "dass sich Bitcoin weiterhin als Mainstream-Asset etabliert".

Y.Destro--PV

Empfohlen

Frankreichs Zentralbankchef Villeroy de Galhau tritt zurück

Frankreichs Zentralbankchef François Villeroy de Galhau hat überraschend seinen vorzeitigen Rücktritt angekündigt. Er werde seinen Posten Anfang Juni räumen und anschließend ehrenamtlich einer Stiftung für benachteiligte Kinder und Jugendliche vorstehen, erklärte Villeroy de Galhau am Montag in einer Mitteilung der Zentralbank. Die Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, zollte ihm "großen Respekt". Sie lobte seinen "Sinn für Realität, verbunden mit europäischen Überzeugungen".

"Französische Lebensart": Macron will Wein-Exporte steigen

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat angesichts der Zollkrise mit den USA und den Folgen des Klimawandels auf die Weinproduktion zu einem verstärkten Export französischer Weine aufgerufen. "Wir verteidigen französischen Wein als Bestandteil der französischen Lebensart", sagte Macron bei der Eröffnung der internationalen Fachmesse Wine Paris in der französischen Hauptstadt am Montag. "Frankreich ist das Land des Weins. Darauf müssen wir stolz sein", fügte er hinzu.

Frankreichs Zentralbankchef tritt zurück

Frankreichs Zentralbankchef François Villeroy de Galhau hat seinen Rücktritt angekündigt. Er werde seinen Posten Anfang Juni räumen, erklärte Villeroy de Galhau am Montag in einer Mitteilung der Zentralbank. Die Ankündigung ist überraschend, das Mandat des Gouverneurs der Banque de France endet erst Ende des kommenden Jahres. Nähere Angaben zu seinen Gründen machte der 66-Jährige nicht.

Das E-Auto als Stromspeicher: BMW und Eon bieten erstes Produktpaket an

Wer ein neues E-Auto von BMW fährt, kann es künftig als Stromspeicher zur Verfügung stellen: BMW und der Stromanbieter Eon bieten erstmals eine technische Lösung für das sogenannte bidirektionale Laden an, wie sie am Montag mitteilten. Der BMW-Besitzer spart im Gegenzug bei seiner Stromrechnung.

Textgröße ändern: