Pallade Veneta - So viele Touristen wie nie in Japan im ersten Halbjahr

So viele Touristen wie nie in Japan im ersten Halbjahr


So viele Touristen wie nie in Japan im ersten Halbjahr
So viele Touristen wie nie in Japan im ersten Halbjahr / Foto: Richard A. Brooks - AFP/Archiv

So viele Touristinnen und Touristen wie nie haben im ersten Halbjahr Japan besucht. Von Januar bis Juni waren es 21,5 Millionen und damit 21 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie die japanische Touristenorganisation am Mittwoch mitteilte. Hauptgrund ist der schwache Yen, der Reisen in das Land günstiger macht. Seit Monaten steigen die Besucherzahlen stetig.

Textgröße ändern:

Der Anstieg im ersten Halbjahr sei der "steilste jemals", erklärte die Tourismusorganisation. Im Juni stieg die Zahl der Besucher um 7,6 Prozent im Vorjahresvergleich auf 3,4 Millionen - so viele wie nie in diesem Monat.

Die Touristen kommen vor allem aus China, Südkorea, Indien, den USA und Deutschland. In den vergangenen Monaten ging allerdings die Zahl der Reisenden aus Hongkong um ein Drittel zurück - Grund waren laut Tourismusorganisation Gerüchte, in Japan könne es ein verheerendes Erdbeben geben. In chinesischen Online-Medien wurde etwa ein japanischer Manga zitiert, der ein großes Beben im Juli 2025 vorhersagt - basierend auf einem Traum des Autors. Japanische Behörden haben wiederholt betont, die Gerüchte seien falsch.

Japan will die Zahl der Touristen bis 2030 deutlich steigern, bis dahin sollen es 60 Millionen Besucher jährlich werden. Sie sollen sich demnach besser verteilen - aktuell ist der Andrang etwa zur Zeit der Kirschblüte besonders groß. Auch in Japan regt sich aber Widerstand gegen Touristenmassen, etwa in der bei Besuchern beliebten ehemaligen Hauptstadt Kyoto mit ihren Tempeln, Palästen und Holzhäusern.

C.Grillo--PV

Empfohlen

Frankreichs Zentralbankchef Villeroy de Galhau tritt zurück

Frankreichs Zentralbankchef François Villeroy de Galhau hat überraschend seinen vorzeitigen Rücktritt angekündigt. Er werde seinen Posten Anfang Juni räumen und anschließend ehrenamtlich einer Stiftung für benachteiligte Kinder und Jugendliche vorstehen, erklärte Villeroy de Galhau am Montag in einer Mitteilung der Zentralbank. Die Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, zollte ihm "großen Respekt". Sie lobte seinen "Sinn für Realität, verbunden mit europäischen Überzeugungen".

"Französische Lebensart": Macron will Wein-Exporte steigen

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat angesichts der Zollkrise mit den USA und den Folgen des Klimawandels auf die Weinproduktion zu einem verstärkten Export französischer Weine aufgerufen. "Wir verteidigen französischen Wein als Bestandteil der französischen Lebensart", sagte Macron bei der Eröffnung der internationalen Fachmesse Wine Paris in der französischen Hauptstadt am Montag. "Frankreich ist das Land des Weins. Darauf müssen wir stolz sein", fügte er hinzu.

Frankreichs Zentralbankchef tritt zurück

Frankreichs Zentralbankchef François Villeroy de Galhau hat seinen Rücktritt angekündigt. Er werde seinen Posten Anfang Juni räumen, erklärte Villeroy de Galhau am Montag in einer Mitteilung der Zentralbank. Die Ankündigung ist überraschend, das Mandat des Gouverneurs der Banque de France endet erst Ende des kommenden Jahres. Nähere Angaben zu seinen Gründen machte der 66-Jährige nicht.

Das E-Auto als Stromspeicher: BMW und Eon bieten erstes Produktpaket an

Wer ein neues E-Auto von BMW fährt, kann es künftig als Stromspeicher zur Verfügung stellen: BMW und der Stromanbieter Eon bieten erstmals eine technische Lösung für das sogenannte bidirektionale Laden an, wie sie am Montag mitteilten. Der BMW-Besitzer spart im Gegenzug bei seiner Stromrechnung.

Textgröße ändern: