Pallade Veneta - Verband kritisiert niedrigen Frauenanteil bei Investitionsgipel im Kanzleramt

Verband kritisiert niedrigen Frauenanteil bei Investitionsgipel im Kanzleramt


Verband kritisiert niedrigen Frauenanteil bei Investitionsgipel im Kanzleramt
Verband kritisiert niedrigen Frauenanteil bei Investitionsgipel im Kanzleramt / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Der Verband der Unternehmerinnen (VdU) hat den geringen Frauenanteil beim Investitionsgipfel im Kanzleramt bemängelt. "Made for Germany - aber offenbar nicht made for Frauen. Dass bei einem Gipfel dieser Größenordnung nur eine weibliche CEO vertreten war, ist nicht nur ein Signal des Stillstands, sondern Ausdruck eines strukturellen Problems", sagte VdU-Geschäftsführerin Evelyne de Gruyter den Zeitungen der Funke Mediengruppe laut Vorabmeldung von Dienstag.

Textgröße ändern:

Frauen werden de Gruyter zufolge in Führungspositionen weiterhin ausgebremst - trotz Qualifikation und Leistung. "Wer die Zukunft des Wirtschaftsstandorts gestalten will, muss alle Perspektiven mit einbeziehen", sagte de Gruyter weiter. "Alles andere ist nicht nur gestrig. Es ist schlicht und einfach nicht zukunftsfähig."

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hatten sich am Montag mit Vertreterinnen und Vertretern der Initiative "Made for Germany" getroffen. Dazu haben sich nach Angaben der Initiative 61 "führende Unternehmen und Investoren" zusammengeschlossen. Auf dem abschließenden Gruppenfoto waren neben den vielen männlichen Teilnehmer lediglich zwei Frauen zu sehen: Wirtschaftsministerin Reiche und die Vorstandschefin der Commerzbank, Bettina Orlopp.

A.Saggese--PV

Empfohlen

Hubig will mehr Mieterschutz noch in diesem Jahr - Haus & Grund kritisiert Pläne scharf

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat sich zuversichtlich geäußert, die von ihr vorgeschlagene Reform für mehr Mieterschutz noch in diesem Jahr durchzubringen - Widerstand gibt es aber sowohl vom Koalitionspartner Union als auch von Vermieterseite. Der Eigentümerverband Haus & Grund, Vertreter von mehr als 945.000 Privatvermietern, kritisierte die Pläne Hubigs am Montag scharf. Sie seien ein "weiterer Angriff auf die Funktionsfähigkeit des Mietwohnungsmarktes".

Befragung: Mittelstand setzt wegen Trump vermehrt auf Deutschland und Europa

Der deutsche Mittelstand setzt einer Unternehmensbefragung zufolge angesichts der erratischen Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump zunehmend auf den Heimatmarkt. "Um Abhängigkeiten zu vermindern, strebt der Mittelstand eine höhere Diversifizierung an", erklärte die DZ Bank, die mehr als tausend Inhaber und Geschäftsführer mittelständischer Firmen befragte. "Vor allem die stärkere Ausrichtung auf europäische Nachbarn und die Rückbesinnung auf den Heimatmarkt sollen dabei helfen."

EU-Kommission: Meta muss auf Whatsapp konkurrierende KI-Anbieter zulassen

Die EU-Kommission hat den Meta-Konzern angewiesen, in seiner Messenger-App Whatsapp neben dem hauseigenen Chatbot auch die KI-Anbieter der Konkurrenz zuzulassen. Die Kommission drohte Meta am Montag mit Konsequenzen, sollte der US-Konzern anderen Anbietern weiter den Zugang versperren. Kleinere Wettbewerber könnten durch den Ausschluss von Whatsapp aus dem Markt verdrängt werden, begründete die Kommission ihr Vorgehen. Meta wies die Forderungen zurück.

Musk: SpaceX legt Fokus künftig auf den Mond

SpaceX-Chef Elon Musk stellt seine ehrgeizigen Pläne zur Besiedlung des Mars zurück und will sich nach eigenen Worten zunächst auf leichter erreichbare Ziele konzentrieren: Sein Raumfahrtunternehmen lege seinen Fokus jetzt auf den Bau einer Stadt auf dem Mond, schrieb Musk am Sonntag (Ortszeit) im Onlinedienst X. "Wir könnten das möglicherweise in weniger als zehn Jahren schaffen, wogegen es beim Mars mehr als 20 Jahre dauern würde", schrieb er zur Begründung.

Textgröße ändern: