Pallade Veneta - Trump-Besuch bei Zentralbank Federal Reserve geplant

Trump-Besuch bei Zentralbank Federal Reserve geplant


Trump-Besuch bei Zentralbank Federal Reserve geplant
Trump-Besuch bei Zentralbank Federal Reserve geplant / Foto: ANDREW CABALLERO-REYNOLDS - AFP

US-Präsident Donald Trump soll am Donnerstag den Sitz der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) besuchen. Der Termin wird im offiziellen Kalender des Staatschefs aufgeführt. Weitere Angaben machte das Weiße Haus zunächst nicht. Trump hatte sich in den vergangenen Wochen und Monaten wiederholt über den geldpolitischen Kurs der Fed beschwert und Zentralbankchef Jerome Powell persönlich verbal attackiert.

Textgröße ändern:

Die Notenbank hatte die Leitzinsen auch auf Drängen des Präsidenten nicht gesenkt und dabei unter anderem auf die wirtschaftliche Unsicherheit verwiesen, die durch Trumps Zollpolitik entstehe. Sie befürchtet dadurch unter anderem einen Anstieg der Inflation. Die Notenbank agiert formal unabhängig und ist dem Präsidenten gegenüber nicht weisungsgebunden.

Trump bezeichnete Powell unter anderem als "Schwachkopf" und als "Verlierer" und deutete an, dass er ihn gerne aus seinem Amt entlassen würde. Nach Ansicht von Rechtsexperten hat er dazu jedoch keine rechtliche Befugnis, es sei denn, es liegt ein schweres Fehlverhalten vor.

Kürzlich kritisierte Trump dann die Mehrkosten für die geplante Renovierung des Fed-Hauptquartiers in Washington, die auf 600 bis 700 Millionen US-Dollar geschätzt werden und einen Angriffspunkt für eine mögliche Entlassung Powells darstellen könnten. Die Amtszeit des 72-jährigen Notenbankchefs endet im kommenden Jahr.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Brüssel erwägt strengere Regeln für Cloud-Dienste von Amazon und Microsoft

Die EU erwägt strengere Wettbewerbsregeln für die Cloud-Dienste der US-Unternehmen Amazon und Microsoft. Die EU-Kommission komme nach einer ersten Prüfung zu der vorläufigen Einschätzung, dass "die in der EU größten, beziehungsweise zweitgrößten Cloud-Computing-Dienste" als sogenannte Gatekeeper benannt werden sollten, erklärte die Brüsseler Behörde am Donnerstag. Demnach erfüllen die Dienste der beiden Tech-Riesen die Voraussetzungen, um unter das Gesetz für Digitale Märkte der EU zu fallen.

Verbraucherstimmung hellt sich leicht auf - bleibt aber verhalten

Die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland hat sich etwas verbessert, bleibt aber auf niedrigem Niveau. Der Konsumklima-Index für Juli legte um 0,5 Zähler auf minus 29,2 Punkte zu, wie das Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) am Donnerstag mitteilte. Der moderate Anstieg resultiert demnach aus einer etwas positiveren Einkommenserwartung.

Aufträge im Baugewerbe stagnieren im April

Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im April auf demselben Niveau wie im Vormonat März geblieben. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, lag die reale Veränderung bei 0,0 Prozent. Demnach legte der Auftragseingang im Tiefbau zwar um 6,5 Prozent zu - im Hochbau sank er hingegen um 6,7 Prozent.

Bayerns Verkehrsminister fordert lückenlose Aufklärung nach massiver Störung bei Bahn

Nach der stundenlangen bundesweiten Betriebsstörung bei der Deutschen Bahn wegen eines technischen Fehlers hat Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) eine lückenlose Aufklärung gefordert. "Das muss jetzt lückenlos aufgearbeitet werden", sagte Bernreiter am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". Vor allem brauche es Lösungen, damit sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt. Es müsse eine technische Lösung her, auch müsse das System resilient werden.

Textgröße ändern: