Pallade Veneta - Gewinn von Audi bricht im ersten Halbjahr um 37,5 Prozent ein

Gewinn von Audi bricht im ersten Halbjahr um 37,5 Prozent ein


Gewinn von Audi bricht im ersten Halbjahr um 37,5 Prozent ein
Gewinn von Audi bricht im ersten Halbjahr um 37,5 Prozent ein / Foto: Jonathan NACKSTRAND - AFP

Der Gewinn des Autoherstellers Audi ist im ersten Halbjahr um 37,5 Prozent eingebrochen. Der Ingolstädter Autobauer verzeichnete in den ersten sechs Monaten des Jahres ein Ergebnis nach Steuern von rund 1,35 Milliarden Euro, wie er am Montag mitteilte. Mit 794.000 Fahrzeugen lieferte der Konzern, zu dem auch die Automarken Lamborghini und Bentley gehören, sechs Prozent weniger aus als im Vorjahreszeitraum.

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Wie bereits der Mutterkonzern Volkswagen am Freitag verwies Audi auf die US-Zölle sowie Kosten für eine Neuaufstellung des Unternehmens. "Die Lage bleibt sehr anspruchsvoll", erklärte Jürgen Rittersberger. Die "drastisch erhöhten US-Importzölle und Aufwendungen für die Restrukturierung von Audi" belasteten das Ergebnis. "Unser finanzielles Ergebnis macht deutlich, wie notwendig die eingeleitete Transformation ist."

Audi hob die gute Entwicklung der Absatzzahlen von E-Autos hervor. Hier habe es im ersten Halbjahr einen "starken Zuwachs" von 32 Prozent gegeben. Besonders in Frankreich, den Niederlanden und in Deutschland seien die Geschäfte mit E-Autos besonders gut gelaufen.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2025 schraubt der Autobauer seine Prognose nach unten. Der erwartete Umsatz sank so um 2,5 Milliarden Euro auf 65 bis 70 Milliarden Euro. Bei der Umsatzrendite wird von fünf bis sieben Prozent ausgegangen. "Die Auswirkungen der gerade erreichten Zolleinigung zwischen USA und EU sind aktuell in Bewertung", erklärte Audi dazu.

US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatten am Sonntagabend eine Grundsatzeinigung im Handelsstreit bekanntgegeben. Für die Autoindustrie sinken demnach die derzeit geltenden insgesamt 27,5 Prozent US-Zoll auf 15 Prozent. Das ist allerdings weiterhin deutlich mehr als vor Trumps Zolloffensive.

L.Barone--PV

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