Pallade Veneta - EU-Untersuchung zu Covestro-Übernahme durch Adnoc wegen Subventionen in Emiraten

EU-Untersuchung zu Covestro-Übernahme durch Adnoc wegen Subventionen in Emiraten


EU-Untersuchung zu Covestro-Übernahme durch Adnoc wegen Subventionen in Emiraten
EU-Untersuchung zu Covestro-Übernahme durch Adnoc wegen Subventionen in Emiraten / Foto: INA FASSBENDER - AFP

Die EU-Kommission hat eine Untersuchung zur geplanten Übernahme des Leverkusener Chemiekonzerns Covestro durch den Ölkonzern Adnoc aus den Vereinigten Arabischen Emiraten eingeleitet. Der arabische Staatskonzern habe womöglich von Subventionen profitiert, wodurch Wettbewerber von einem Angebot für Covestro abgehalten sein worden könnten, erklärte die Brüsseler Behörde am Montag. Zudem könnte das deutsche Unternehmen nach der Übernahme staatliche Subventionen erhalten, die den europäischen Binnenmarkt verzerren würden.

Textgröße ändern:

Die Kommission hatte die Übernahme im Mai zunächst wettbewerbsrechtlich genehmigt. Das Geschäft gebe "keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken", erklärte sie damals. Zwischen den Geschäftsfeldern der beiden Unternehmen gebe es "keine wesentlichen Überschneidungen".

Covestro war 2015 aus der ehemaligen Kunststoffsparte des Bayer-Konzerns hervorgegangen und zählt zu den weltweit führenden Kunststoffherstellern. Das Unternehmen produziert an 48 Standorten weltweit und beschäftigt rund 17.500 Menschen. Adnoc steht für Abu Dhabi National Oil Company. Der Konzern ist der staatliche Öl- und Gasproduzent der Emirate.

Adnoc hatte im Dezember mitgeteilt, bereits mehr als 91 Prozent aller Covestro-Aktien zu halten. Die Übernahme sollte noch in diesem Jahr vollständig über die Bühne gehen. Die EU-Kommission hat nun 90 Arbeitstage für ihre Untersuchung, bis zum 2. Dezember muss sie eine Entscheidung treffen.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

US-Astronautin nimmt Plüschhasen ihrer kleinen Tochter mit ins All

Die US-Astronautin Jessica Meir will einen Plüschhasen ihrer kleinen Tochter zur Internationalen Raumstation ISS mitnehmen. "Ich habe einen kleinen Stoffhasen, der meiner dreijährigen Tochter gehört", verriet die Astronautin, die am Mittwoch mit der Crew-12 ins All starten soll, am Sonntag bei einer Pressekonferenz. Ihre Tochter habe noch einen zweiten Hasen geschenkt bekommen, der "hier unten bei ihr bleiben wird". Der andere werde auf der ISS "ständig Abenteuer" erleben und Fotos nach Hause schicken.

Prognosen: Regierungskoalition in Japan gewinnt Zweidrittelmehrheit

Bei der Parlamentswahl in Japan hat die Regierungskoalition von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi Prognosen zufolge einen klaren Sieg eingefahren. Laut einer am Sonntag nach Schließung der Wahllokale vom Sender NHK veröffentlichten Prognose errang die Koalition mindestens zwei Drittel der Sitze im Unterhaus.

Justizministerin plant mehr Mieterschutz - Union fordert Änderung an Hubigs Plan

Angesichts von Wohnungsnot und steigenden Mietpreisen will das SPD-geführte Bundesjustizministerium den Schutz von Mieterinnen und Mietern verbessern. Ressortchefin Stefanie Hubig (SPD) stellte am Sonntag einen Gesetzentwurf zur Reform des Mietrechts vor, der ein Bündel neuer Maßnahmen zum Mieterschutz enthält - so etwa strengere Regelungen für die Vermietung möblierter Wohnungen und Kurzzeitmietverträgen sowie eine Begrenzung von Indexmieten. Dem Koalitionspartner gehen die Pläne aber zu weit: Die Union machte "Korrekturbedarf" geltend.

Mehr Schutz für Mieterinnen und Mieter: Justizministerin plant Mietrechtsreform

Angesichts von Wohnungsnot und steigenden Mietpreisen will das SPD-geführte Bundesjustizministerium den Schutz von Mieterinnen und Mietern verbessern. Ressortchefin Stefanie Hubig (SPD) stellte am Sonntag einen Gesetzentwurf zur Reform des Mietrechts vor, der ein Bündel neuer Maßnahmen zum Mieterschutz enthält - so etwa strengere Regelungen für die Vermietung möblierter Wohnungen und Kurzzeitmietverträgen sowie eine Begrenzung von Indexmieten.

Textgröße ändern: