Pallade Veneta - Kirschernte fällt dank guter Witterungsbedingungen deutlich besser aus

Kirschernte fällt dank guter Witterungsbedingungen deutlich besser aus


Kirschernte fällt dank guter Witterungsbedingungen deutlich besser aus
Kirschernte fällt dank guter Witterungsbedingungen deutlich besser aus / Foto: OMAR HAJ KADOUR - AFP/Archiv

Die Kirschernte wird in diesem Jahr dank guter Witterungsbedingungen deutlich besser ausfallen als im Vorjahr und auch als der Durchschnitt der vergangenen Jahre. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, erwarten die Obstbaubetriebe nach einer ersten Schätzung eine Gesamtmenge von 54.700 Tonnen an Süß- und Sauerkirschen. Dies sind 16.300 Tonnen oder 42,6 Prozent mehr und auch fast 9000 Tonnen oder 19,5 Prozent mehr als der Zehnjahresdurchschnitt.

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Zurückzuführen ist der hohe Zuwachs vor allem durch die erwartete große Ernte an Süßkirschen, die der Schätzung zufolge um fast 50 Prozent von 27.300 Tonnen auf 40.600 Tonnen zunehmen wird. Das sind 28 Prozent über dem Zehnjahresschnitt. Gerade die Süßkirschen profitierten den Statistikern zufolge immens von der günstigen Witterung.

Bei den Sauerkirschen wird mit 14.100 Tonnen erwarteter Ernte dagegen gemessen am Zehnjahresschnitt eine durchschnittliche Ernte erwartet. Gegenüber dem schwachen vergangenen Jahr fällt die Ernte aber ebenfalls um 3100 Tonnen besser aus.

Baden-Württemberg ist mit einer erwarteten Erntemenge von 17.100 Tonnen auf einer Anbaufläche von 2800 Hektar das mit Abstand bedeutendste Bundesland für den Anbau von Süßkirschen. In Niedersachsen werden 5300 Tonnen Ernte auf 500 Hektar und in Rheinland-Pfalz 5200 Tonnen auf 700 Hektar erwartet. Insgesamt wurden in Deutschland in diesem Jahr auf 6000 Hektar Süßkirschen angebaut.

Bei den Sauerkirschen waren es 1800 Hektar, hier ist Rheinland-Pfalz mit 560 Hektar das Bundesland mit der größten Anbaufläche. Es folgen Sachsen mit 340 Hektar und Baden-Württemberg mit 280 Hektar.

B.Fortunato--PV

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