Pallade Veneta - Preise für Importe im Mai um 30 Prozent höher

Preise für Importe im Mai um 30 Prozent höher


Preise für Importe im Mai um 30 Prozent höher
Preise für Importe im Mai um 30 Prozent höher / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Die Importpreise sind im Mai wie in den Vormonaten weiter stark gestiegen. Sie legten um 30,6 Prozent im Vorjahresvergleich zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Besonders stark war der Anstieg bei Erdgas - es war im Mai dreimal so teuer wie im Mai vor einem Jahr.

Textgröße ändern:

Der Preis der Energieeinfuhren insgesamt stieg im Mai um knapp 144 Prozent, wie die Statistiker erläuterten. Steinkohle verteuerte sich um 333 Prozent, Mineralölerzeugnisse um 105 Prozent und Erdöl um 80 Prozent.

Auch die Einfuhr so genannter Vorleistungsgüter wie Düngemittel, Stickstoffverbindungen, Metallen und Kunststoffen war im Mai erheblich teurer als im Vorjahresmonat. Der Anstieg betrug hier 24,5 Prozent - bei Dünger waren es 173 Prozent. Investitionsgüter wie Maschinen, Autos und Autoteile legten im Preis um 8,1 Prozent zu.

Nahrungsmittel aus dem Ausland waren im Mai um 22 Prozent teurer als im Vorjahresvergleich. Die Importpreise für landwirtschaftliche Güter wie Rohkaffee (plus 63 Prozent) oder Getreide (plus 53 Prozent) legten ebenfalls zu.

Im Februar waren die Importpreise um rund 26 Prozent geklettert, im März um rund 31 Prozent und im April um fast 32 Prozent.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Ab November "dauerhaft": Deutsche Bahn verlängert für Ferien eingeführtes Familienticket

Das zunächst nur für einen begrenzten Zeitraum im Sommer eingeführte Familienticket der Deutschen Bahn soll ab November dauerhaft angeboten werden. "Wir haben uns entschieden, das Familienticket, das wir zunächst zeitweise für die Sommerferien eingeführt hatten, dauerhaft ins Sortiment aufzunehmen", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der "Bild am Sonntag". Eine Hin- und Rückfahrt für Familien kostet in dem Tarif 99,99 Euro inklusive ICE-Reservierung.

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr

US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung der europäischen G7-Staaten zur Freigabe der Ölreserven gelobt - seine Drohung mit einem Diesel-Exportstopp der USA zog er zurück. "Was Europa gemacht hat, war wirklich eine großartige Sache", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) auf die Frage eines AFP-Journalisten. Ein Exportstopp habe auch nie "wirklich auf dem Tisch gelegen". In Deutschland kritisierten die Grünen die Freigabe als "politische Dummheit".

Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"

Die Grünen haben die Entscheidung der G7-Staaten zur Freigabe von Öl und Diesel aus ihren nationalen Reserven scharf kritisiert. "Die Freigabe ist ein Fehler, schlimmer noch: eine politische Dummheit", sagte der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Die Reserven sind für echte Notfälle da und nicht für einen amerikanischen Präsidenten, dem im Wahlkampf die Felle davonschwimmen."

Textgröße ändern: