Pallade Veneta - Vergleichsportal: Heizen derzeit günstiger als vor einem Jahr

Vergleichsportal: Heizen derzeit günstiger als vor einem Jahr


Vergleichsportal: Heizen derzeit günstiger als vor einem Jahr
Vergleichsportal: Heizen derzeit günstiger als vor einem Jahr / Foto: Christof STACHE - AFP

Die Preise fürs Heizen sind nach Angaben des Vergleichsportals Verivox derzeit etwas niedriger als im vergangenen Jahr. Erdgas habe sich binnen Jahresfrist um 2,4 Prozent verbilligt und Heizöl um 2,5 Prozent, erklärte das Unternehmen am Mittwoch in Heidelberg. Wärmepumpenstrom kostet demnach im Schnitt 1,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Textgröße ändern:

Während Gas im September 2024 bundesweit durchschnittlich 11,41 Cent pro Kilowattstunde (kWh) gekostet habe, liege der Preis aktuell bei 11,14 Cent/kWh, führte Verivox aus. Der Rückgang hängt demnach mit der Entwicklung an den Großhandelsmärkten zusammen.

Bei leichtem Heizöl, das im September 2024 im Mittel rund 92,58 Euro pro Hektoliter gekostet hatte, sind laut dem Portal zum Start in die Heizsaison 2025 rund 90,30 Euro fällig. Für den Betrieb von Wärmepumpen seien im September des Vorjahres durchschnittlich 27,02 Cent je verbrauchter Kilowattstunde Strom an Kosten angefallen, im September 2025 nun 26,62 Cent.

Zugleich wies Verviox darauf hin, dass die Preise für Verbraucherinnen und Verbraucher oftmals nicht automatisch sinken. Wer profitieren wolle, müsse "aktiv den Anbieter wechseln", erklärte das Vergleichsportal.

T.Galgano--PV

Empfohlen

Ärztevertreter und Branchenverbände kritisieren Empfehlungen zur Kassen-Reform

Die Vorschläge der Kommission zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung sind bei den betroffenen Branchen auf scharfe Ablehnung gestoßen. Ärzteverbände, Pharmaindustrie, Apothekenvertreter und die Zuckerwirtschaft kritisierten am Montag die Empfehlungen, deren Umsetzung ihnen voraussichtlich finanzielle Einbußen bescheren würden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) etwa warnte vor einem "Wegfall von Millionen Arztterminen", sollte die von der Kommission vorgeschlagene Begrenzung der Ärzte-Vergütungen tatsächlich kommen.

Milliarden-Einschnitte im Gesundheitswesen: Kommission stellt Empfehlungen vor

Höhere Zuzahlungen für Medikamente, ein Ende der beitragsfreien Mitversicherung für Ehepartner, Steueraufschläge auf Tabak, Alkohol und zuckerhaltige Getränke: Eine von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission hat am Montag in Berlin ihre Reformvorschläge für die gesetzlichen Krankenversicherung vorgestellt. Ziel ist eine Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge, die von den Versicherten und Arbeitgebern gezahlt werden müssen. Die Fachleute präsentierten 66 konkrete Empfehlungen, deren Umsetzung die Gesundheitskosten allein im kommenden Jahr um 42 Milliarden Euro sinken lassen könnten - eine Summe, die deutlich über dem erwarteten Fehlbetrag liegt.

Prien will Kinder- und Jugendhilfe grundlegend umgestalten

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will die Kinder- und Jugendhilfe grundlegend umgestalten. Das geht laut einem Bericht des Portals Politico vom Montag aus einem Referentenentwurf ihres Ministeriums hervor. Prien will demnach durch die Reform mittelfristig 2,7 Milliarden Euro einsparen.

Energiepreisschock: Inflation legt im März voraussichtlich deutlich zu

Getrieben von stark gestiegenen Energiepreisen hat die Inflation in Deutschland im März nach ersten Daten deutlich angezogen. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag in einer ersten Schätzung mitteilte. Im Februar hatte sich die Teuerung noch abgeschwächt und 1,9 Prozent betragen.

Textgröße ändern: