Pallade Veneta - Geschäftsklima im Mittelstand erneut verschlechtert

Geschäftsklima im Mittelstand erneut verschlechtert


Geschäftsklima im Mittelstand erneut verschlechtert
Geschäftsklima im Mittelstand erneut verschlechtert / Foto: David GANNON - AFP/Archiv

Die Stimmung im deutschen Mittelstand hat sich im September zum zweiten Mal in Folge eingetrübt. Das Mittelstandsbarometer der Förderbank KfW und des Münchner Ifo-Instituts sank um 2,9 Punkte auf minus 16,1 Zähler, wie die KfW am Freitag in Frankfurt am Main mitteilte. Der Mittelstand starte "leicht verschnupft in den Herbst", erklärte die Förderbank.

Textgröße ändern:

Demnach setzte sich im September das uneinheitliche Bild aus dem Vormonat fort. Während im verarbeitenden Gewerbe und im Einzelhandel leichte Verbesserungen der Indizes zu beobachten seien und die Situation im Baugewerbe stabil bleibe, sei im Großhandel und bei den Dienstleistern eine "deutliche Verschlechterung" festzustellen.

Diese Stimmungsschwankungen seien "insofern überraschend, als sich mit dem gesicherten Zollabkommen zwischen der EU und den USA die Exporterwartungen der kleinen und mittleren Unternehmen insgesamt deutlich verbessert haben", erklärte die KfW. "Die aktuellen Schwankungen spiegeln offenbar die anhaltenden Unsicherheiten wider, die vor allem durch die US-Politik verursacht werden."

Zudem sei bei Großunternehmen das Geschäftsklima erstmals in diesem Jahr gesunken, vor allem aufgrund einer Verschlechterung der Geschäftserwartungen, führte die Förderbank weiter aus. "Die anfänglichen Hoffnungen der Unternehmen in die neue Regierung scheinen allmählich nachzulassen", erklärte KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher. Wichtig sei nun, "dass Maßnahmen zur Belebung des Wachstums zeitnah umgesetzt werden."

F.Amato--PV

Empfohlen

Prien will Kinder- und Jugendhilfe grundlegend umgestalten

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will die Kinder- und Jugendhilfe grundlegend umgestalten. Das geht laut einem Bericht des Portals Politico vom Montag aus einem Referentenentwurf ihres Ministeriums hervor. Prien will demnach durch die Reform mittelfristig 2,7 Milliarden Euro einsparen.

Energiepreisschock: Inflation legt im März voraussichtlich deutlich zu

Getrieben von stark gestiegenen Energiepreisen hat die Inflation in Deutschland im März nach ersten Daten deutlich angezogen. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag in einer ersten Schätzung mitteilte. Im Februar hatte sich die Teuerung noch abgeschwächt und 1,9 Prozent betragen.

Energieministerin Reiche: Mehr Gaslieferverträge für bessere Energieversorgung

Bundesenergieministerin Katherina Reiche (CDU) setzt auf mehr Gasimporte, um die Energieversorgung in Deutschland zu sichern. Sie ermuntere die "Unternehmen der Gasbranche, mittel- und langfristige Verträge mit unterschiedlichen Bezugsländern, unterschiedlichen Partnern zu schließen", sagte Reiche am Montag in Berlin. "Wenn man sich mit langfristigen Lieferverträgen absichert, sichert man sich auch gegen Preissprünge ab."

Inflation legt im März voraussichtlich deutlich zu

Die Inflation in Deutschland hat im März nach ersten Daten deutlich angezogen. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag in einer ersten Schätzung mitteilte. Im Februar hatte sich die Teuerung noch abgeschwächt und 1,9 Prozent betragen.

Textgröße ändern: