Pallade Veneta - Dänemark eröffnet Großanlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff

Dänemark eröffnet Großanlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff


Dänemark eröffnet Großanlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff
Dänemark eröffnet Großanlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff / Foto: James BROOKS - AFP

In Dänemark ist eine Großanlage zur Herstellung von Wasserstoff eröffnet worden. Acht Elektrolyseure im westdänischen Fredericia produzieren in einer ersten Phase zunächst täglich rund acht Tonnen Wasserstoff mit Strom aus Wind- und Solaranlagen, wie das Unternehmen Everfuel am Montag mitteilte. Der Wasserstoff wird an eine nahegelegene Raffinerie sowie nach Deutschland geliefert.

Textgröße ändern:

Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft. Besonders Deutschland will damit langfristig Erdgas ersetzen. Viele Projekte in dem Bereich stocken jedoch, auch das HySynergy-Projekt in Fredericia sollte ursprünglich bereits vor zwei Jahren an den Start gehen.

Die Technologien sind noch nicht gänzlich ausgereift und Wasserstoff ist nach wie vor viel zu teuer gegenüber Gas- und Erdölprodukten - insbesondere aufgrund der hohen Kosten für die zu seiner Herstellung benötigte Elektrizität. Bislang sind nach Angaben der Internationalen Energieagentur in ganz Europa erst vier Anlagen zur Herstellung von grünem Wasserstoff in Betrieb genommen worden - keine übertrifft derzeit die Marke von einem Megawatt Kapazität.

Die Anlage HySynergy soll in vollem Betrieb weit mehr schaffen. "Unsere Ambitionen gehen weit über die 20-Megawatt-Elektrolyseure hier hinaus", sagte Everfuel-Gründer Jakob Korsgaard AFP. Sein Unternehmen hält 51 Prozent an HySynergy. "Wir verfügen über einen Stromanschluss, Grundstücke und Infrastrukturen, die für Erweiterungen hier vor Ort auf 350 MW bereit sind", führte er aus. Dafür brauche es aber den nötigen "politischen Willen".

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

Härtefallfonds: Nur 2700 Rentner mit verlorenen DDR-Ansprüchen bekamen Geld

Nur rund 2700 Rentnerinnen und Rentner mit verlorenen Ansprüchen aus der DDR haben Geld aus einem entsprechenden Härtefallfonds bekommen. Dies geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine schriftliche Frage der Linken-Abgeordneten Sarah Vollath hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vorlag. Demnach erhielten 2739 Menschen eine Zahlung der Stiftung Härtefallfonds.

"Widerlich" und "rassistisch": Empörung über Trump-Video von Obamas als Affen

"Widerlich", "abscheulich" und "rassistisch": Ein von US-Präsident Donald Trump veröffentlichtes Video über seinen Amtsvorgänger Barack Obama und dessen Ehefrau Michelle hat breite Kritik hervorgerufen. Der am Donnerstagabend (Ortszeit) in Trumps Onlinedienst Truth Social geteilte Clip zeigt den Ex-Präsidenten und seine Frau als Affen. Das Weiße Haus sprach von "gespielter Empörung" über das Video.

EU-Kommission will maritime Dienste für Tanker mit russischem Öl verbieten

Kurz vor dem vierten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine hat die EU-Kommission ihren Vorschlag für ein 20. Sanktionspaket gegen Russland vorgestellt, mit dem sie die Öleinnahmen des Landes weiter reduzieren will. Der Entwurf enthält unter anderem ein "umfassendes Verbot maritimer Dienstleistungen" für Tanker mit russischem Rohöl an Bord, wie Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Freitag mitteilte. Damit sind Leistungen wie Versicherungen, Finanzierung, Zertifizierungen und Hafendienste gemeint.

Stahlkonzern Salzgitter will Duisburger Stahlwerk HKM übernehmen

Der Stahlkonzern Salzgitter will die Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) in Duisburg übernehmen. "Nach intensiven Verhandlungen und unter Vermittlung des ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch" sei eine Vereinbarung zur Fortführung des Stahlwerks vereinbart worden, erklärte Salzgitter am Freitag. Demnach ist ein Verkauf der HKM-Anteile im Besitz von Thyssenkrupps Stahlsparte zum 1. Juni diesen Jahres geplant.

Textgröße ändern: