Pallade Veneta - Finanzierung für Deutschlandticket 2026 fix - Weitere Preisentwicklung offen

Finanzierung für Deutschlandticket 2026 fix - Weitere Preisentwicklung offen


Finanzierung für Deutschlandticket 2026 fix - Weitere Preisentwicklung offen
Finanzierung für Deutschlandticket 2026 fix - Weitere Preisentwicklung offen / Foto: THOMAS KIENZLE - AFP/Archiv

Die Finanzierung des Deutschlandtickets im kommenden Jahr ist beschlossen. Der Bundestag stimmte am Freitag für eine entsprechende Änderung des Regionalisierungsgesetzes. Diese sieht vor, dass Bund und Länder jeweils 1,5 Milliarden Euro für das vergünstigte Angebot beisteuern. Zudem steigt der Preis des Monatsabos im Januar von 58 auf 63 Euro. Wie es ab 2027 preislich weitergeht, ist allerdings noch offen.

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Mit drei Milliarden - jeweils zur Hälfte von Bund und Ländern - waren bereits in den Jahren 2023 bis 2025 die Einnahmeausfälle bei den Verkehrsbetrieben ausgeglichen worden. Den Unternehmen zufolge reicht die Summe absehbar jedoch nicht aus. Darüber, wer für die Mehrkosten aufkommt, wurde monatelang gestritten. Schließlich vereinbarten Bund und Länder die Anhebung des Ticketpreises.

In dem nun im Bundestag verabschiedeten Gesetz sind die drei Milliarden pro Jahr bis 2030 festgeschrieben. Für die Jahre ab 2027 soll ein Kostenindex festgelegt werden, der sich unter anderem an den Löhnen und den Energiepreisen orientieren soll. Gemäß dieses Indizes soll dann jährlich der Abopreis für das Deutschlandticket bestimmt werden.

Linke, Grüne sowie Umwelt- und Verbraucherverbände kritisieren die absehbaren weiteren Preiserhöhungen und fordern eine dauerhafte Rückkehr zum ursprünglichen Ticketpreis von 49 Euro im Monat. "Die Preiserhöhung trifft vor allem Menschen mit geringen Einkommen" erklärte am Freitag der Sozialverband VdK. "Sie sind besonders auf bezahlbare Mobilitätsangebote angewiesen." Es brauche daher einen speziellen Sozialtarif für Einkommensschwache.

R.Lagomarsino--PV

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