Pallade Veneta - Google will "bis dato größten Investitionsplan für Deutschland" vorstellen

Google will "bis dato größten Investitionsplan für Deutschland" vorstellen


Google will "bis dato größten Investitionsplan für Deutschland" vorstellen
Google will "bis dato größten Investitionsplan für Deutschland" vorstellen / Foto: Nicolas TUCAT - AFP/Archiv

Der US-Konzern Google will am Dienstag (16.30 Uhr) Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur von Rechenleistung in Deutschland ankündigen. Demnach geht es um den "bis dato größten Investitionsplan" des Unternehmens in Deutschland. "Dazu zählen ein Ausbau unserer Infrastruktur und Rechenzentren, innovative Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien und Abwärme sowie eine Erweiterung unserer Standorte in München, Frankfurt und Berlin."

Textgröße ändern:

Der Veranstaltung zur Vorstellung der Pläne in Berlin soll auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) beiwohnen. Bereits in der vergangenen Woche hatten die Deutsche Telekom und der US-Chipentwickler Nvidia eine gemeinsame Investitionen in ein KI-Rechentzentrum in München angekündigt. Künstliche Intelligenz braucht wegen der Verarbeitung riesiger Mengen an Daten massive Rechenkapazitäten.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Toyota erhöht Gewinnprognose - und ernennt neuen Chef

Der größte Autohersteller der Welt, Toyota, erhöht trotz der Schwierigkeiten im Handel mit den USA seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr. Gleichzeitig erklärte der japanische Konzern, er müsse dringend die Rentabilität steigern. Daher werde der bisherige Finanzchef Kenta Kon ab April den bisherigen Chef Koji Sato ersetzen.

Kanada streicht Vorgabe von 100 Prozent E-Autos bei Neuwagen bis 2035

Kanada hat die Vorgabe gestrichen, dass bis 2035 der Anteil von E-Autos an allen Neuwagenverkäufen im Land auf 100 Prozent steigen muss. Premierminister Mark Carney bekräftigte am Donnerstag Kanadas Führungsanspruch beim Kampf gegen den Klimawandel, verwies jedoch auf die Probleme der Autoindustrie wegen des Handelskonflikts mit den USA. Der Schritt ist demnach Teil einer Strategie, um die Abhängigkeit vom südlichen Nachbarn zu reduzieren.

Industrieproduktion im Dezember gesunken - aber Produktionsplus im Quartal bleibt

Die Industrieproduktion ist im Dezember deutlich gesunken. Vor allem wegen Rückgängen in der Autoindustrie und im Maschinenbau ging sie im Vergleich zum Vormonat um 3,0 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Das gesamte Produzierende Gewerbe inklusive Baugewerbe und Energieproduktion gab demnach um 1,9 Prozent nach. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich blieb jedoch ein Plus von 0,9 Prozent.

"Politbarometer": Große Mehrheit lehnt Vorwurf von zu wenig Arbeit deutlich ab

In der Debatte um die Arbeitszeit der Beschäftigten in Deutschland hat die deutsche Bevölkerung eine klare Meinung: In dem am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" gaben nur 20 Prozent an, der Vorwurf aus Teilen der Union, in Deutschland werde zu wenig gearbeitet, sei gerechtfertigt. 75 Prozent sind gegenteiliger Ansicht - darunter auch 52 Prozent der Anhängerinnen und Anhänger der Union.

Textgröße ändern: