Pallade Veneta - Stiftung Warentest: Wechsel von Filialbank zu Neobroker kann sich lohnen

Stiftung Warentest: Wechsel von Filialbank zu Neobroker kann sich lohnen


Stiftung Warentest: Wechsel von Filialbank zu Neobroker kann sich lohnen
Stiftung Warentest: Wechsel von Filialbank zu Neobroker kann sich lohnen / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Wer von einer Filialbank zu einem Neobroker wie Traderepublik, Smartbroker Plus oder Scalable wechselt, kann viel Geld sparen: Laut Stiftung Warentest sind Filialbanken bis zu 814 Euro teurer. Sie betonte am Mittwoch aber, Anlegerinnen und und Anleger sollten nicht nur auf die Kosten achten. Wichtig sei das Gesamtangebot, etwa Sparpläne oder die Zahl der Handelsplätze. Und es gibt demnach auch sehr günstige Filialbanken.

Textgröße ändern:

"Für Einsteiger bieten die günstigen Brokerangebote die Chance, ohne große fixe Kosten die ersten Schritte mit Wertpapieren zu wagen", erklärte Stefan Fischer, Diplom-Volkswirt und Leiter der Untersuchung von Stiftung Warentest. Geprüft wurden 42 Depotangebote von bundesweiten Filialbanken, Direktbanken und Neobrokern, die auf stark automatisierte Prozesse setzen und daher oft kostenlos oder sehr günstig sind.

Die Tester berechneten die Gesamtkosten anhand von vier Modelldepots - ein kleines Depot mit 12.000 Euro und einer Order im Jahr, ein kleines Depot mit monatlichem 50-Euro-Sparplan, ein mittleres mit 50.000 Euro und zwölf Orders pro Jahr sowie ein großes mit 150.000 Euro und vier Transaktionen. Dabei wurden die Kosten am jeweils günstigsten Handelsplatz des Anbieters ermittelt.

Vier Neobroker berechnen für alle Modelldepots gar keine Kosten, vier weitere sind sehr günstig. Allerdings gab es vor allem bei Neobrokern im vergangenen Jahr auch Beschwerden bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), insbesondere zu Problemen beim Depotübertrag oder bei der Ausführung von Aufträgen, erklärte Stiftung Warentest.

Das teuerste Depot im Test, das Commerzbank Klassikdepot, kostete beim mittleren Depot 814 Euro im Jahr. "Überrascht haben uns allerdings vier Filialbanken beim Sparplan. Sie führen ihn für zwölf Euro oder weniger im Jahr aus", teilte Fischer mit. "Damit liegen sie in dem Bereich, den die Stiftung Warentest als günstig ansieht."

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Hohe Spritpreise: Bahn verzeichnet zu Ostern höhere Nachfrage

Vor dem Hintergrund hoher Benzinpreise wegen des Iran-Kriegs verzeichnet die Deutsche Bahn zu Ostern eine steigende Nachfrage. Wie eine Bahn-Sprecherin der "Bild am Sonntag" sagte, liegen die Buchungen im Fernverkehr an einzelnen Tagen im "zweistelligen Prozentbereich über den Erwartungen". Besonders gefragt seien die Verbindungen Berlin–Köln, Berlin–München sowie Frankfurt–Köln.

Ostern: Bahn verzeichnet höhere Nachfrage als erwartet

Vor dem Hintergrund hoher Benzinpreise wegen des Iran-Kriegs verzeichnet die Deutsche Bahn zu Ostern eine steigende Nachfrage. Wie eine Bahn-Sprecherin der "Bild am Sonntag" sagte, liegen die Buchungen im Fernverkehr an einzelnen Tagen im "zweistelligen Prozentbereich über den Erwartungen". Besonders gefragt seien die Verbindungen Berlin–Köln, Berlin–München sowie Frankfurt–Köln.

Nordkorea testet im Beisein von Machthaber Kim neuen Raketenantrieb

Im Beisein von Machthaber Kim Jong Un hat Nordkorea laut Staatsmedien einen neuen Raketenantrieb getestet. Der Test des Feststoffraketenantriebs sei "Teil des nationalen Verteidigungsentwicklungsplans im Zeitraum des neuen Fünfjahresplans", berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Sonntag. Wann und wo der Test ausgeführt wurde, berichtete die Nachrichtenagentur nicht.

Spahn: Reformen in drei Stufen bis zum Sommer - "Aufschwung-Agenda" angekündigt

Die schwarz-rote Koalition in Berlin will ihre angekündigten Reformen nach den Worten von Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) in drei Stufen auf den Weg bringen. Erster Schritt seien die Vorschläge zur gesetzlichen Krankenversicherung am Montag, sagte Spahn der "Welt am Sonntag". Bis Ende April müssten dann die Eckpunkte für den Haushalt 2027 vorliegen. Dazu gehöre auch "eine Aufschwung-Agenda - mit Entlastungen bei Einkommensteuer, Sozialabgaben, Bürokratie und Energiekosten".

Textgröße ändern: