Pallade Veneta - Anschlüsse für gewerbliche Batteriespeicher 2024 stark nachgefragt

Anschlüsse für gewerbliche Batteriespeicher 2024 stark nachgefragt


Anschlüsse für gewerbliche Batteriespeicher 2024 stark nachgefragt
Anschlüsse für gewerbliche Batteriespeicher 2024 stark nachgefragt / Foto: Odd ANDERSEN - AFP

Die Nachfrage nach Anschlüssen kommerzieller Batteriespeicher war 2024 mehr als zehn mal so hoch wie der aktuelle Bestand. In dem Jahr seien insgesamt 9710 Anschlussanfragen für Speicher ab der Mittelspannungsebene bei den Netzbetreibern gestellt worden, erklärte die Bundesnetzagentur am Mittwoch. Derzeit sind demnach nur 921 solcher Batteriespeicher im Betrieb mit einer Speicherkapazität von etwa 3,2 Gigawattstunden. Die beantragten Anlagen weisen zusammen eine Speicherkapazität von rund 661 Gigawattstunden auf.

Textgröße ändern:

Den Angaben zufolge wurden im vergangenen Jahr rund 3800 Anschlüsse bewilligt. Die zugesagten Batteriespeicher könnten rund 46 Gigawattstunden speichern.

"Der Markt für Batteriespeicher befindet sich derzeit in einer dynamischen Entwicklungsphase - zahlreiche Projekte werden geplant, gebaut oder erweitert", erklärte die Bundesnetzagentur weiter. Allerdings folge aus einer Anschlusszusage nicht unbedingt, dass alle Projekte auch umgesetzt würden, erklärte die Bundesnetzagentur weiter. Die Anschlusszusage verpflichte nur den Netzbetreiber.

Batteriespeicher können die Schwankungen bei der Stromerzeugung aus Erneuerbaren wie Wind und Sonne ausgleichen, indem sie bei einem Überangebot Strom speichern. Erhöht sich die Nachfrage, können die Speicher den Strom wieder ins Netz einspeisen. So unterstützten sie die Energiewende, erklärte die Bundesnetzagentur.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Toyota erhöht Gewinnprognose - und ernennt neuen Chef

Der größte Autohersteller der Welt, Toyota, erhöht trotz der Schwierigkeiten im Handel mit den USA seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr. Gleichzeitig erklärte der japanische Konzern, er müsse dringend die Rentabilität steigern. Daher werde der bisherige Finanzchef Kenta Kon ab April den bisherigen Chef Koji Sato ersetzen.

Kanada streicht Vorgabe von 100 Prozent E-Autos bei Neuwagen bis 2035

Kanada hat die Vorgabe gestrichen, dass bis 2035 der Anteil von E-Autos an allen Neuwagenverkäufen im Land auf 100 Prozent steigen muss. Premierminister Mark Carney bekräftigte am Donnerstag Kanadas Führungsanspruch beim Kampf gegen den Klimawandel, verwies jedoch auf die Probleme der Autoindustrie wegen des Handelskonflikts mit den USA. Der Schritt ist demnach Teil einer Strategie, um die Abhängigkeit vom südlichen Nachbarn zu reduzieren.

Industrieproduktion im Dezember gesunken - aber Produktionsplus im Quartal bleibt

Die Industrieproduktion ist im Dezember deutlich gesunken. Vor allem wegen Rückgängen in der Autoindustrie und im Maschinenbau ging sie im Vergleich zum Vormonat um 3,0 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Das gesamte Produzierende Gewerbe inklusive Baugewerbe und Energieproduktion gab demnach um 1,9 Prozent nach. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich blieb jedoch ein Plus von 0,9 Prozent.

"Politbarometer": Große Mehrheit lehnt Vorwurf von zu wenig Arbeit deutlich ab

In der Debatte um die Arbeitszeit der Beschäftigten in Deutschland hat die deutsche Bevölkerung eine klare Meinung: In dem am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" gaben nur 20 Prozent an, der Vorwurf aus Teilen der Union, in Deutschland werde zu wenig gearbeitet, sei gerechtfertigt. 75 Prozent sind gegenteiliger Ansicht - darunter auch 52 Prozent der Anhängerinnen und Anhänger der Union.

Textgröße ändern: