Pallade Veneta - Junge Erwachsene in Partnerschaften leben besonders oft in getrennten Wohnungen

Junge Erwachsene in Partnerschaften leben besonders oft in getrennten Wohnungen


Junge Erwachsene in Partnerschaften leben besonders oft in getrennten Wohnungen
Junge Erwachsene in Partnerschaften leben besonders oft in getrennten Wohnungen / Foto: PATRICIA DE MELO MOREIRA - AFP/Archiv

Junge Erwachsene in Partnerschaften leben im Vergleich zu anderen Altersgruppen besonders oft in getrennten Wohnungen. Fast jeder dritte Mensch zwischen 18 und 24 Jahren führte 2021 eine feste Beziehung mit getrennten Haushalten, wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BIB) am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Bei den 40- bis 49-Jährigen lag der Anteil nur noch bei rund sieben Prozent.

Textgröße ändern:

Insgesamt lebte jeder achte Mensch zwischen 18 und 49 Jahren getrennt vom Partner. Gründe für die getrennten Haushalte sind für 62 Prozent berufliche, finanzielle oder wohnungsbedingte Ursachen. Wird das Getrenntwohnen bewusst gewählt, sind vor allem eine fehlende Bereitschaft zum Zusammenzug oder der Wunsch nach Autonomie Gründe dafür.

Wissenschaftlich wird diese Lebensform bilokale Beziehung genannt. Vor allem für Jüngere ist das getrennte Zusammenleben eine Übergangsphase, die oft aus äußeren Umständen entsteht. "Ältere Personen schätzen häufig die vergrößerte Autonomie und den individuellen Freiraum, die durch getrennte Wohnungen entstehen, bei gleichzeitiger emotionaler Nähe und den Vorteilen einer Beziehung", erklärte Heiko Rüger vom BIB.

Bilokale Beziehungen treten häufiger bei höher Gebildeten, Ledigen, Geschiedenen oder Verwitweten auf. Fast die Hälfte der Betroffenen wohnt weniger als 30 Minuten voneinander entfernt. Knapp ein Drittel lebt weiter als eine Stunde entfernt.

Laut der Erhebung sind Menschen in bilokalen Beziehungen zufriedener als Singles, aber etwas weniger zufrieden als zusammelebende Paare. "Mit zunehmender Distanz zwischen den Haushalten nimmt die Zufriedenheit etwas ab, bleibt aber über dem Niveau von Singles", erklärte Mitautor Robert Naderi. Basis der Untersuchung ist eine Umfrage mit mehr als 20.000 Menschen.

F.Dodaro--PV

Empfohlen

Betrieb am Berliner Flughafen BER wegen Eisregen "im Prinzip eingestellt"

Der Betrieb am Berliner Flughafen BER ist am Donnerstagabend wegen des eisigen Winterwetters weitgehend zum Erliegen gekommen. Seit 19.30 Uhr seien keine Flüge mehr gestartet oder gelandet, sagte eine Flughafensprecherin der Nachrichtenagentur AFP. "Der Flughafenbetrieb ist im Prinzip eingestellt, es ist spiegelglatt", sagte sie.

Danone weitet Rückruf von Babynahrung wegen möglicher Verunreinigung mit Giftstoff aus

Der Lebensmittelriese Danone hat den Rückruf von Babynahrung in Deutschland wegen möglicher Verunreinigung mit dem Giftstoff Cereulid deutlich ausgeweitet. Danone rief am Donnerstag mehr als 120 Produktionschargen der Marken Aptamil und Milumil in Deutschland und Österreich zurück. Dies geschehe "vor dem Hintergrund der aktualisierten Empfehlungen zum Cereulid-Schwellenwert", erklärte das Unternehmen.

Milliardär Musk bekennt: Geld macht nicht glücklich

Der US-Tech-Milliardär und reichste Mann der Welt, Elon Musk, hat mit einem ungewöhnlichen Bekenntnis Millionen von Online-Klicks erzielt: "Wer auch immer gesagt hat 'Geld kann kein Glück kaufen', wusste wirklich, wovon er sprach", schrieb Musk auf seiner Internetplattform X an seine knapp 234 Millionen Follower. Er kommentierte dies mit einem traurigen Emoji.

Tod eines Zugbegleiters: Debatte über Konsequenzen

Nach dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters bei einer Fahrkartenkontrolle in Rheinland-Pfalz ist eine Debatte über die Konsequenzen aus dem Fall voll entbrannt. Vertreter von Gewerkschaften und Bahnbetriebsrat forderten eine Doppelbesetzung und bessere Schutzausrüstung für das Zugpersonal, etwa in Form von Bodycams und Notfallknöpfen. Bahnchefin Evelyn Palla kündigte einen Sicherheitsgipfel an, zu dem sie "in den nächsten Tagen" einladen werde.

Textgröße ändern: