Pallade Veneta - EU-Einigung: Geld abheben im Supermarkt künftig auch ohne Einkauf

EU-Einigung: Geld abheben im Supermarkt künftig auch ohne Einkauf


EU-Einigung: Geld abheben im Supermarkt künftig auch ohne Einkauf
EU-Einigung: Geld abheben im Supermarkt künftig auch ohne Einkauf / Foto: DANIEL ROLAND - AFP

Wenn der nächste Geldautomat weit weg ist, sollen Verbraucherinnen und Verbraucher in der EU künftig einfacher im Supermarkt Geld abheben können. Das Europaparlament und Vertreter der 27 Mitgliedsländer einigten sich in der Nacht zum Donnerstag auf ein Gesetzespaket, dass vor allem in ländlichen Regionen den Zugang zu Bargeld erleichtern soll. Außerdem sollen Geldautomaten mehr Informationen über Gebühren anzeigen.

Textgröße ändern:

Verbraucherinnen und Verbraucher sollen in Läden künftig bis zu 150 Euro an der Kasse abheben können, auch wenn sie nichts einkaufen. Bisher geht das in den meisten Supermärkten nur gleichzeitig mit einem Einkauf per Kartenzahlung. In Deutschland können die meisten Bankkundinnen und Kunden auf diese Weise derzeit bis zu 200 Euro abheben.

Außerdem führt die EU neue Regeln ein, die Urlaubern beim Geld abheben im Ausland zugute kommen dürften: Ein Geldautomat in der EU muss künftig vorab anzeigen, welche zusätzlichen Gebühren anfallen, etwa weil die Bankkarte nicht zur gleichen Bank gehört wie der Automat. Wer in Dänemark Kronen oder in Polen Zloty abheben will, soll Informationen zum Wechselkurs in Euro bekommen.

Eine weitere Änderung soll Kontoauszüge übersichtlicher machen. Die EU will Händler verpflichten, dass auf dem Kontoauszug künftig der tatsächliche Name des Ladens oder Onlineshops angegeben wird. Heute erscheinen dort häufig zwischengeschaltete Zahlungsdienstleister, die eine Kartenzahlung lediglich abwickeln.

Das Europaparlament und der Rat der 27 EU-Staaten müssen das Gesetzespaket noch formal absegnen.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Betrieb am Berliner Flughafen BER wegen Eisregen "im Prinzip eingestellt"

Der Betrieb am Berliner Flughafen BER ist am Donnerstagabend wegen des eisigen Winterwetters weitgehend zum Erliegen gekommen. Seit 19.30 Uhr seien keine Flüge mehr gestartet oder gelandet, sagte eine Flughafensprecherin der Nachrichtenagentur AFP. "Der Flughafenbetrieb ist im Prinzip eingestellt, es ist spiegelglatt", sagte sie.

Danone weitet Rückruf von Babynahrung wegen möglicher Verunreinigung mit Giftstoff aus

Der Lebensmittelriese Danone hat den Rückruf von Babynahrung in Deutschland wegen möglicher Verunreinigung mit dem Giftstoff Cereulid deutlich ausgeweitet. Danone rief am Donnerstag mehr als 120 Produktionschargen der Marken Aptamil und Milumil in Deutschland und Österreich zurück. Dies geschehe "vor dem Hintergrund der aktualisierten Empfehlungen zum Cereulid-Schwellenwert", erklärte das Unternehmen.

Milliardär Musk bekennt: Geld macht nicht glücklich

Der US-Tech-Milliardär und reichste Mann der Welt, Elon Musk, hat mit einem ungewöhnlichen Bekenntnis Millionen von Online-Klicks erzielt: "Wer auch immer gesagt hat 'Geld kann kein Glück kaufen', wusste wirklich, wovon er sprach", schrieb Musk auf seiner Internetplattform X an seine knapp 234 Millionen Follower. Er kommentierte dies mit einem traurigen Emoji.

Tod eines Zugbegleiters: Debatte über Konsequenzen

Nach dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters bei einer Fahrkartenkontrolle in Rheinland-Pfalz ist eine Debatte über die Konsequenzen aus dem Fall voll entbrannt. Vertreter von Gewerkschaften und Bahnbetriebsrat forderten eine Doppelbesetzung und bessere Schutzausrüstung für das Zugpersonal, etwa in Form von Bodycams und Notfallknöpfen. Bahnchefin Evelyn Palla kündigte einen Sicherheitsgipfel an, zu dem sie "in den nächsten Tagen" einladen werde.

Textgröße ändern: