Pallade Veneta - Ausbau von Offshore-Windenergie: Bundesregierung lädt zum dritten Nordsee-Gipfel

Ausbau von Offshore-Windenergie: Bundesregierung lädt zum dritten Nordsee-Gipfel


Ausbau von Offshore-Windenergie: Bundesregierung lädt zum dritten Nordsee-Gipfel
Ausbau von Offshore-Windenergie: Bundesregierung lädt zum dritten Nordsee-Gipfel / Foto: Christian Charisius - POOL/AFP

Die Bundesregierung richtet Ende Januar den dritten internationalen Nordsee-Gipfel aus. Ziel des Treffens in Hamburg ist es, den Ausbau der Offshore-Windenergie im gesamten Nordseeraum voranzutreiben, wie die Regierung am Montag mitteilte. Geladen sind Staats- und Regierungschefs sowie Energieminister aus neun Ländern, Vertreter von EU und Nato sowie von zahlreichen Unternehmen.

Textgröße ändern:

"Uns alle verbindet das Ziel, die Nordsee zum größten Reservoir für saubere Energie weltweit auszubauen", erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). "Das ist für ein wirtschaftsstarkes, sicheres und unabhängiges Europa von zentraler Bedeutung." Bei dem Treffen sollen demnach die Weichen gestellt werden, um die grenzüberschreitende Energieerzeugung und den -transport zu ermöglichen. Auch der Wasserstoffmarkt soll laut Regierung vorangetrieben werden.

Der erste Nordsee-Gipfel fand 2022 im dänischen Esbjerg statt, der zweite im April 2023 im belgischen Ostende. Damals vereinbarten neun Staaten, ihre gemeinsame Offshore-Leistung bis 2050 mehr als zu verdoppeln. Die Nordsee solle zum "grünen Kraftwerk Europas" werden.

Zum dritten Gipfel am 26. Januar im Hamburger Rathaus und in der Handelskammer sind nun Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen und die Europäische Kommission sowie erstmals Island und die Nato eingeladen. Die Bundesregierung erwartet als Ergebnisse zwischenstaatliche Gipfel-Erklärungen auf verschiedenen Ebenen und Abkommen mit Nordsee-Staaten zu Kooperationsprojekten. sowie eine Vereinbarung mit der Industrie.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Standort der neuen EU-Zollbehörde: Brüssel entscheidet sich für Lille

Die neue EU-Zollbehörde wird ihren Sitz in der nordfranzösischen Stadt Lille haben. Darauf einigten sich am Mittwoch in Brüssel Vertreter des EU-Parlaments und der EU-Länder. Lilles Bürgermeister Arnaud Deslandes begrüßte die Entscheidung und sprach von einem "Sieg" seiner Stadt.

Dieselpreis im Wochenvergleich um 12,6 Cent gestiegen

Der Preis für Diesel an deutschen Tankstellen ist im Wochenvergleich massiv angestiegen. Im bundesweiten Mittel kostete ein Liter zuletzt 2,288 Euro - 12,6 Cent mehr als in der Vorwoche, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte. Auch Benzin verteuerte sich demnach auf nun im Schnitt 2,074 Euro pro Liter. Der Anstieg fiel mit 3,2 Cent aber deutlich geringer aus.

Merz offen für höhere Pendlerpauschale - aber skeptisch bei Übergewinnsteuer

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich offen für eine Erhöhung der Pendlerpauschale gezeigt, um Belastungen für Autofahrerinnen und Autofahrer infolge der hohen Spritpreise zu lindern. Allerdings würde eine solche Maßnahme "erst im nächsten Jahr mit den jeweiligen Steuererklärungen" wirken, sagte der Kanzler am Mittwoch in der Regierungsbefragung des Bundestags. Grundsätzlich gelte: "Wir können nicht jede Preisentwicklung durch steuerliche Maßnahmen oder durch Maßnahmen aus dem Bundeshaushalt heraus ausgleichen."

Berichte über US-Vorschlag an Iran für Kriegsende - Teheran dementiert erneut Gespräche

Über mögliche Gespräche zwischen den USA und dem Iran herrscht weiter Unklarheit: Laut Medienberichten soll Washington der iranischen Regierung einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges unterbreitet haben - doch Teheran dementierte am Mittwoch erneut direkte oder indirekte Gespräche mit Washington. Unterdessen gingen die gegenseitigen Angriffe in der Region unvermindert weiter. Das iranische Militär feuerte dabei nach eigenen Angaben auch Raketen in Richtung eines US-Flugzeugträgers ab.

Textgröße ändern: