Pallade Veneta - Strom- und Heizungsausfall nach russischen Angriffen in zwei ukrainischen Regionen

Strom- und Heizungsausfall nach russischen Angriffen in zwei ukrainischen Regionen


Strom- und Heizungsausfall nach russischen Angriffen in zwei ukrainischen Regionen
Strom- und Heizungsausfall nach russischen Angriffen in zwei ukrainischen Regionen / Foto: Andreas SOLARO - AFP/Archiv

Erneute russische Angriffe haben die ukrainischen Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja von der Stromversorgung abgeschnitten und für einen Heizungsausfall in zahlreichen Wohnungen geführt. Russland habe eine "gewaltigen Drohnenangriff auf die Energieinfrastruktur mehrerer Regionen" ausgeführt, erklärte der staatliche Netzbetreiber Ukrenergo in der Nacht zum Donnerstag. In der Folge seien Verbraucher in den Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja, darunter regionale Zentren, ohne Strom.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der ukrainischen Regierung mussten in Dnipropetrowsk wegen der Angriffe eine Million Haushalte mitten im Winter ohne Heizung und fließendes Wasser auskommen.

Der Chef der Militärverwaltung von Dnipropetrowsk, Wladyslaw Haiwanenko, erklärte, bei den russischen Angriffen sei kritische Infrastruktur der Region beschädigt worden. "Die Situation ist schwierig". Jedoch würden die Reparaturarbeiten beginnen, "sobald die Sicherheitslage es erlaubt", erklärte er im Onlinedienst Telegram.

Der ukrainische Wiederaufbauminister Oleksij Kuleba erklärte später, dass durch die Angriffe bei vielen Menschen auch die Heizung ausgefallen sei. "Die Reparaturarbeiten in der Region Dnipropetrowsk gehen weiter, um die Heizung und Wasserversorgung für mehr als eine Million Kunden wiederherzustellen", schrieb der Minister in Online-Netzwerken.

In der Region Saporischschja wurde die Stromversorgung von "wichtigen Einrichtungen" nach Angaben des Gouverneurs Iwan Fedorow wiederhergestellt, aber die meisten Verbraucher blieben weiterhin ohne Strom. "Wir arbeiten rund um die Uhr, um den Strom für alle Verbraucher so schnell wie möglich wiederherzustellen", erklärte er und fügte hinzu, dass die Wasserversorgung bereits größtenteils wieder hergestellt worden sei.

Die ukrainische Luftwaffe erklärte, Russland habe mit 97 Drohnen angegriffen. 70 davon habe die ukrainische Luftabwehr abgeschossen, die übrigen 27 hätten Zerstörungen an unterschiedlichen Orten angerichtet. Details dazu nannte die Luftwaffe nicht.

Russland hat in seinem seit fast vier Jahren andauernden Krieg gegen die Ukraine immer wieder die Energieinfrastruktur des Landes angegriffen. Im vergangenen Jahr weitete Moskau seine Angriffe auf die ukrainische Gasinfrastruktur aus. Nach AFP-Analysen von Statistiken der ukrainischen Luftwaffe feuerte Russland in den vergangenen Monaten eine Rekordzahl an Drohnen und Raketen auf die Ukraine ab. Der Chef des staatlichen ukrainischen Gasversorgers Natftogaz warnte Anfang Dezember, der Ukraine stehe der wohl härteste Winter seit Kriegsbeginn bevor.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Trump: Schiffe beginnen mit Durchfahrt der Straße von Hormus

Nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen für ein Ende des Iran-Kriegs beginnen nach Angaben von US-Präsident Donald Trump Schiffe mit der Durchfahrt der Straße von Hormus. "Schiffe, viele von ihnen beladen mit Öl, beginnen, aus der Straße von Hormus herauszufahren", schrieb Trump am Montag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Die Tanker würden dabei die südliche Route wählen, die "absolut sicher" sei.

Kommission auf Zielgerade: Linke und Grüne warnen vor Schwächung gesetzlicher Rente

Anlässlich der voraussichtlich abschließenden Beratungen der Rentenkommission der Bundesregierung an diesem Montag haben Linkspartei und Grüne vor Abstrichen bei der gesetzlichen Rente gewarnt. "Wir wissen, dass das, was sich dort abzeichnet, hochgefährlich ist", warnte Linken-Parteichefin Ines Schwerdtner in Berlin. "Den Versuchen, die gesetzliche Rente zu schwächen, erteilen wir eine Absage", sagte Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch der Nachrichtenagentur AFP.

Erleichterung und Skepsis nach Einigung auf Rahmenabkommen für Ende von Iran-Krieg

Die Einigung auf ein Rahmenabkommen für ein Ende des Iran-Kriegs ist international auf Erleichterung, aber auch Skepsis gestoßen. UN-Generalsekretär António Guterres begrüßte am Sonntag einen "entscheidenden Schritt hin zu einer friedlichen Beilegung des Konflikts", forderte aber zugleich "verstärkte Bemühungen" für ein endgültiges Konfliktende. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mahnte an, "das Vereinbarte zielstrebig umzusetzen". Viele wichtige Punkte - etwa die Zukunft des iranischen Atomprogramms - blieben offen.

Macron reagiert verärgert auf Trumps Zolldrohung vor G7-Gipfel

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat auf die jüngste Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump verärgert reagiert. "So läuft das nicht", sagte er in einem Interview mit dem Sender TF1 am Montag kurz vor Beginn des G7-Gipfels in Evian. Trump hatte mit einem 100-Prozent-Zoll auf Wein und Champagner aus Frankreich gedroht, sollte Paris seine Digitalsteuer nicht zurücknehmen.

Textgröße ändern: