Pallade Veneta - Bundesnetzagentur: Deutlicher Ausbau von Solar- und Windenergie in 2025

Bundesnetzagentur: Deutlicher Ausbau von Solar- und Windenergie in 2025


Bundesnetzagentur: Deutlicher Ausbau von Solar- und Windenergie in 2025
Bundesnetzagentur: Deutlicher Ausbau von Solar- und Windenergie in 2025 / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland neue Anlagen im Bereich Erneuerbare Energien mit einer Leistung von knapp 21 Gigawatt in Betrieb genommen worden. Die installierte Leistung stieg dadurch um rund elf Prozent auf 210 Gigawatt, wie die Bundesnetzagentur in Bonn am Donnerstag mitteilte. Hauptanteil an dieser Entwicklung hatten die Energieträger Solar und Wind.

Textgröße ändern:

Mehr als drei Viertel der neu installierten Leistung (16,4 Gigawatt) gehen den Angaben zufolge auf Solaranlagen zurück. 2024 war hier allerdings noch mehr zugebaut worden. Einen Rückgang gab es vor allem bei Gebäudesolaranlagen, während mehr Freiflächenanlagen gebaut wurden. Spitzenreiter unter den Bundesländern beim Solarausbau war 2025 Bayern mit 4,5 Gigawatt. Mehr als die Hälfte der gesamten installierten Leistung erneuerbarer Energien in Deutschland entfällt auf Solaranlagen.

Bei Windenergieanlagen an Land verzeichnete die Bundesnetzagentur ein Plus von 4,6 Gigawatt installierter Leistung - deutlich mehr als im Vorjahr (2,6 Gigawatt). Am meisten wurde in Nordrhein-Westfalen zugebaut. Genehmigt wurden im vergangenen Jahr zudem Anlagen im Umfang von 20,8 Gigawatt - der Zubau dürfte sich also weiter beschleunigen. Zum Jahresende 2025 betrug die gesamte Windenergieleistung an Land 68,1 Gigawatt.

Bei Offshore-Windenergie wurden im vergangenen Jahr nur 0,3 Gigawatt Leistung neu in Betrieb genommen. "Damit wurde 2025 wieder weniger Windleistung auf See zugebaut als im Vorjahr", erklärte die Bundesnetzagentur. Insgesamt ist eine Leistung von 9,5 Gigawatt in Ost- und Nordsee installiert. Auf ähnlich viel Leistung kommen auch die Biomasseanlagen im Land.

A.Saggese--PV

Empfohlen

Trump: Schiffe beginnen mit Durchfahrt der Straße von Hormus

Nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen für ein Ende des Iran-Kriegs beginnen nach Angaben von US-Präsident Donald Trump Schiffe mit der Durchfahrt der Straße von Hormus. "Schiffe, viele von ihnen beladen mit Öl, beginnen, aus der Straße von Hormus herauszufahren", schrieb Trump am Montag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Die Tanker würden dabei die südliche Route wählen, die "absolut sicher" sei.

Kommission auf Zielgerade: Linke und Grüne warnen vor Schwächung gesetzlicher Rente

Anlässlich der voraussichtlich abschließenden Beratungen der Rentenkommission der Bundesregierung an diesem Montag haben Linkspartei und Grüne vor Abstrichen bei der gesetzlichen Rente gewarnt. "Wir wissen, dass das, was sich dort abzeichnet, hochgefährlich ist", warnte Linken-Parteichefin Ines Schwerdtner in Berlin. "Den Versuchen, die gesetzliche Rente zu schwächen, erteilen wir eine Absage", sagte Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch der Nachrichtenagentur AFP.

Erleichterung und Skepsis nach Einigung auf Rahmenabkommen für Ende von Iran-Krieg

Die Einigung auf ein Rahmenabkommen für ein Ende des Iran-Kriegs ist international auf Erleichterung, aber auch Skepsis gestoßen. UN-Generalsekretär António Guterres begrüßte am Sonntag einen "entscheidenden Schritt hin zu einer friedlichen Beilegung des Konflikts", forderte aber zugleich "verstärkte Bemühungen" für ein endgültiges Konfliktende. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mahnte an, "das Vereinbarte zielstrebig umzusetzen". Viele wichtige Punkte - etwa die Zukunft des iranischen Atomprogramms - blieben offen.

Macron reagiert verärgert auf Trumps Zolldrohung vor G7-Gipfel

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat auf die jüngste Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump verärgert reagiert. "So läuft das nicht", sagte er in einem Interview mit dem Sender TF1 am Montag kurz vor Beginn des G7-Gipfels in Evian. Trump hatte mit einem 100-Prozent-Zoll auf Wein und Champagner aus Frankreich gedroht, sollte Paris seine Digitalsteuer nicht zurücknehmen.

Textgröße ändern: