Pallade Veneta - Mehr als 4,5 Millionen Tonnen: Gemüseernte in Deutschland auf Rekordhoch

Mehr als 4,5 Millionen Tonnen: Gemüseernte in Deutschland auf Rekordhoch


Mehr als 4,5 Millionen Tonnen: Gemüseernte in Deutschland auf Rekordhoch
Mehr als 4,5 Millionen Tonnen: Gemüseernte in Deutschland auf Rekordhoch / Foto: GEORGES GOBET - AFP

Zwiebeln, Möhren, Weißkohl, Gurken: Die Gemüseernte in Deutschland hat im vergangenen Jahr ein Rekordhoch erreicht. Die landwirtschaftlichen Betriebe ernteten mehr als 4,5 Millionen Tonnen, so viel wie nie seit Beginn der Zeitreihe 1990, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Die Erntemenge stieg demnach im Vergleich zum Vorjahr um rund acht Prozent, im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024 sogar um rund 13 Prozent.

Textgröße ändern:

Speisezwiebeln waren im vergangenen Jahr erstmals seit 1990 die Gemüseart mit der größten Erntemenge - es waren rund 903.000 Tonnen und damit rund ein Fünftel mehr als 2024. An zweiter Stelle folgten Möhren mit einer Erntemenge von knapp 866.000 Tonnen, gefolgt von Weißkohl und Einlegegurken.

Angebaut wurde das Gemüse auf fast 132.000 Hektar von insgesamt fast 6000 Betrieben. Rund 16 Prozent der Fläche wurde ökologisch bewirtschaftet, wie das Statistikamt weiter mitteilte. Bio-Betriebe bauten demnach vor allem Möhren an, zudem Kürbis, Zwiebeln und Rote Bete. Auch Zucchini und Erbsen hatten hohe Anteile an der gesamten Bio-Gemüseernte.

In Gewächshäusern oder unter Folienabdeckung werden laut Statistik vor allem Tomaten, Salatgurken und Paprika angebaut. Weitere von der Statistik erfasste Gemüsearten sind zahlreiche weitere Kohlsorten, Salate, Spinat, Bohnen, Petersilie, Schnittlauch, Rhabarber oder Spargel.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Simbabwe verbietet Ausfuhr von Lithium und anderen Rohstoffen

Simbabwe hat die Ausfuhr von Lithium weiter eingeschränkt, um die heimische Verarbeitung des Leichtmetalls anzukurbeln. Die Regierung in Harare verhängte am Mittwoch einen sofortigen Exportstopp für Lithiumkonzentrat und weitere Rohmineralien. "Die Regierung erwartet die Zusammenarbeit der Bergbauindustrie bei dieser Maßnahme, die im nationalen Interesse getroffen wurde", erklärte Bergbauminister Polite Kambamura.

Bilanz der China-Reise: Merz sieht gute Kooperation - und Herausforderungen

Intensive Gespräche mit Chinas Staaschef Xi Jinping, neue deutsch-chinesische Regierungskonsultationen, Großauftrag für Airbus: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat ein positives Fazit seines zweitägigen Antrittsbesuchs in China gezogen. "Wir haben eine gute Kooperation mit China", sagte der Kanzler am Donnerstag nach dem Besuch mehrerer Unternehmen in der Technologie-Metropole Hangzhou. Es gebe aber auch "Herausforderungen, die wir gemeinsam bestehen müssen".

Öffentliche Aufträge nur bei fairen Arbeitsbedingungen: Tariftreuegesetz beschlossen

Öffentliche Bau- und Dienstleistungsaufträge des Bundes sollen nur noch an Unternehmen mit fairen Arbeitsbedingungen vergeben werden. Darauf zielt das sogenannte Tariftreuegesetz ab, das am Donnerstag im Bundestag mit den Stimmen von Union, SPD und Grünen verabschiedet wurde. Von den Gewerkschaften kam grundsätzlicher Zuspruch, aber Kritik im Detail. Unternehmen befürchten mehr Bürokratie.

Nvidia übertrifft dank ungebremster KI-Nachfrage Markterwartungen mit Rekordumsatz

Die ungebrochene Nachfrage nach Mikrochips für Künstliche Intelligenz (KI) hat dem US-Technologieriesen Nvidia einen Rekordumsatz beschert und die ohnehin hohen Erwartungen der Anleger nochmals übertreffen lassen. Im vierten Quartal erzielte der Chiphersteller einen Umsatz von 68,1 Milliarden Dollar (57,6 Milliarden Euro) - und damit deutlich mehr als die von Analysten im Vorfeld prognostizierten 65,7 Milliarden Dollar. Im Vergleich zum Vorquartal stieg der Umsatz um 73 Prozent.

Textgröße ändern: