Pallade Veneta - Fünfjahresvergleich: Deutlich mehr Deutsche nutzen soziale Medien

Fünfjahresvergleich: Deutlich mehr Deutsche nutzen soziale Medien


Fünfjahresvergleich: Deutlich mehr Deutsche nutzen soziale Medien
Fünfjahresvergleich: Deutlich mehr Deutsche nutzen soziale Medien / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP/Archiv

Die Nutzung sozialer Medien in Deutschland hat in den vergangenen fünf Jahren deutlich zugenommen. 59 Prozent der Deutschen zwischen 16 und 74 Jahren waren 2025 auf entsprechenden Plattformen aktiv, das waren zwölf Prozentpunkte mehr als 2021, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Die Nutzung von Messengerdiensten zählte nicht dazu.

Textgröße ändern:

Laut Statistikamt stieg der Anteil der Nutzer in allen Altersgruppen: Unter den 16- bis 24-Jährigen von 78 auf 85 Prozent, bei den 55- bis 64-Jährigen von 29 auf 42 Prozent und bei den 65- bis 74-Jährigen von 15 auf 25 Prozent. In der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen nutzten im vergangenen Jahr 81 Prozent soziale Medien, in jener der 45- bis 44-Jährigen 72 Prozent. Für diese beiden Altersgruppen wurde kein Vergleichswert aus dem Jahr 2021 angegeben.

Verglichen mit anderen EU-Staaten war der Gesamtwert der Nutzer zwischen 16 und 74 Jahren in Deutschland gering. So lag der EU-Schnitt im vergangenen Jahr bei 67 Prozent und damit acht Prozentpunkte über dem deutschen. Am höchsten war der Anteil der Nutzer in Dänemark (90 Prozent), Zypern (87 Prozent) und Malta (82 Prozent). Das einzige Land mit einem geringeren Anteil als Deutschland war Italien. Dort nutzten 56 Prozent der Menschen soziale Medien.

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

Rekord-Börsengang: SpaceX könnte noch mehr einnehmen als erwartet

Der US-Raumfahrtkonzern SpaceX könnte bei seinem Rekord-Börsengang am Freitag noch mehr Geld einsammeln als ohnehin schon erwartet: Wegen der riesigen Nachfrage will das Unternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk mehr Aktien ausgeben als ursprünglich geplant und einen Rekordwert von bis zu 86 Milliarden Dollar (74 Milliarden Euro) erzielen, wie die Börsenaufsicht SEC am Donnerstag mitteilte. Das wäre mit Abstand der größte Börsengang der Geschichte.

G7-Vertreter beraten mit China über Abbau von Ungleichheiten

Wenige Tage vor dem G7-Gipfel in Evian haben Vertreter der Teilnehmerstaaten mit China über den Abbau wirtschaftlicher Ungleichheiten beraten. "Wir sind gemeinsam zur Überzeugung gekommen, dass diese Ungleichheiten gefährlich sind", hieß es am Donnerstag im französischen Präsidialamt. Das gemeinsame Ziel sei ein "nachhaltiges, geteiltes Wachstum, das allen zugute kommt", betonte der Elysée am Donnerstag nach einer Videokonferenz, an der neben anderen der chinesische Vize-Ministerpräsident Zhang Guoqing und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) teilnahmen.

Lobbycontrol: Wirtschaft gibt Rekordsumme für Einflussnahme auf EU-Institutionen aus

Unternehmen und Wirtschaftsverbände geben nach Angaben von Lobbycontrol Rekordsummen aus, um EU-Institutionen zu beeinflussen. Zum Stichtag 11. Mai 2026 waren es binnen eines Jahres insgesamt 382 Millionen Euro, wie eine am Donnerstag in Brüssel veröffentlichte Analyse von Lobbycontrol und Corporate Europe Observatory ergab. Dies waren demnach 27 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum und fast 50 Prozent mehr als noch im Jahr 2020.

Nach Aus für FCAS: Startschuss für mögliches Kampfjet-Nachfolgeprojekt

Nach dem Aus für das deutsch-französische Kampfjet-Projekt FCAS ist der Startschuss für eine mögliche europäische Nachfolgelösung gefallen. Ein Konsortium um den Flugzeugbauer Airbus schloss am Donnerstag bei der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin. eine entsprechende Vereinbarung, wie die beteiligten Unternehmen mitteilten. Ob sich die Bundesregierung tatsächlich für das Bündnis aus insgesamt acht Unternehmen entscheidet, ist offen.

Textgröße ändern: