Pallade Veneta - Kinder in sozialen Medien: Viele Eltern kaum über Aktivitäten informiert

Kinder in sozialen Medien: Viele Eltern kaum über Aktivitäten informiert


Kinder in sozialen Medien: Viele Eltern kaum über Aktivitäten informiert
Kinder in sozialen Medien: Viele Eltern kaum über Aktivitäten informiert / Foto: Charly TRIBALLEAU - AFP/Archiv

Die Mediennutzung ihrer Kinder ist für viele Eltern eine Art Blackbox. Nach einer am Montag in Hannover veröffentlichten Forsa-Umfrage für die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) fühlen sich 20 Prozent der befragten Mütter und Väter schlecht darüber informiert, was ihr Kind im Internet anschaut, welche Spiele es spielt und was es in sozialen Netzwerken postet.

Textgröße ändern:

Die Mehrheit der Eltern hat aber einen guten Überblick darüber, wie ihr Kind digitale Medien und Onlineangebote nutzt. Die Hälfte (50 Prozent) fühlt sich gut im Bilde, rund ein Viertel (24 Prozent) sogar sehr gut.

Die am meisten von den Müttern und Vätern geäußerte Sorge ist demnach, dass ihre Kinder eine Mediensucht entwickeln könnten. Rund die Häfte (53 Prozent) sieht dieses Risiko. Fast ebenso viele Befragte (50 Prozent) befürchten Konzentrationsprobleme. Auf der Rangliste der Gesundheitsrisiken stehen für Eltern zudem psychische Probleme wie Ängste sowie Bewegungsmangel (jeweils 34 Prozent), Schlafstörungen (27 Prozent) und die Sorge vor ungesunder Ernährung ihres Kindes durch Snacks nebenbei (23 Prozent).

Knapp jedem und jeder zweiten Befragten (48 Prozent) bereitet zudem Kopfzerbrechen, dass Kinder im Internet mit nicht altersgerechten, gefährlichen Inhalten oder Fake News konfrontiert werden könnten. Als weitere Risiken sehen sie Mobbing (39 Prozent), nachlassendes Interesse am Familienleben (34 Prozent), schlechtere schulische Leistungen (32 Prozent) und das Vernachlässigen von Freundschaften (31 Prozent).

Das Meinungsforschungsinstitut forsa befragte vom 30. Januar bis 16. Februar rund 1000 Eltern von Kindern im Alter von sechs bis 18 Jahren.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

EZB gibt Leitzinsentscheidung bekannt - Erste Erhöhung seit 2023 erwartet

Vor dem Hintergrund wachsender Inflationsrisiken wegen des Iran-Krieges verkündet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag (14.15 Uhr) ihre neue Leitzinsentscheidung. Es wird erwartet, dass die EZB die Leitzinsen zum ersten Mal seit September 2023 wieder anheben könnte. EZB-Präsidentin Christine Lagarde erläutert die Entscheidung im Anschluss auf einer Pressekonferenz (14.45 Uhr).

Reformtreffen im Kanzleramt: Koalition will Gespräche mit Sozialpartnern fortsetzen

"Konstruktive" Atmosphäre und die Vereinbarung weiterer Gespräche: Die Spitzen der schwarz-roten Koalition haben am Mittwochabend im Kanzleramt dreieinhalb Stunden mit Vertretern von mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden über die Reformpläne der Regierung diskutiert. Konkrete Entscheidungen wurden wie angekündigt nicht gefasst. Das Treffen wurde in der Regierung aber als Signal der Geschlossenheit vor den anstehenden schwierigen Entscheidungen gewertet.

Britischer Konzern Frasers bietet zwei Milliarden Euro für Hugo Boss

Der britische Bekleidungskonzern Frasers will den Aktionären des deutschen Herstellers Hugo Boss nach eigenen Angaben fast zwei Milliarden Euro für den Erwerb noch ausstehender Anteile an dem Unternehmen anbieten. Hugo Boss sei schon jetzt "ein wichtiger Markenpartner für Frasers und zählt zu den fünf wichtigsten Marken innerhalb der Frasers-Gruppe", erklärte das britische Unternehmen am Mittwoch.

Koalition berät mit Sozialpartnern über Reformen - Merz: "Lösungen im Dialog"

Die Spitzen der schwarz-roten Koalition sind am Mittwochabend zu Beratungen mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden über die geplanten Reformen im Sozialbereich und zur Stärkung der Wirtschaft zusammengekommen. "Gute Lösungen entstehen im Dialog", schrieb Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach Beginn des Treffens im Kurzbotschaftendienst X. Gemeinsam mit den Sozialpartnern berate die Bundesregierung, "wie wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und den Arbeitsmarkt stärken".

Textgröße ändern: