Pallade Veneta - Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsinstitute: Wachstumsprognose mehr als halbiert

Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsinstitute: Wachstumsprognose mehr als halbiert


Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsinstitute: Wachstumsprognose mehr als halbiert
Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsinstitute: Wachstumsprognose mehr als halbiert / Foto: Sina Schuldt - POOL/AFP

Die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute haben ihre Konjunkturprognose für 2026 angesichts der durch den Iran-Krieg stark gestiegenen Energiepreise mehr als halbiert. Sie erwarten für das laufende Jahr eine Zunahme der deutschen Wirtschaftsleistung von 0,6 Prozent und für 2027 um 0,9 Prozent, wie am Mittwoch aus dem Frühjahrsgutachten der fünf Institute hervorging. Im Herbst hatten die Ökonomen noch mit einem Wachstum von 1,3 beziehungsweise 1,4 Prozent gerechnet.

Textgröße ändern:

"Der Energiepreisschock im Zuge des Iran-Krieges trifft die Erholung hart, gleichzeitig stützt aber die expansive Fiskalpolitik die Binnenwirtschaft und verhindert ein stärkeres Abrutschen", erklärte der Konjunkturchef des Münchner Ifo-Instituts, Timo Wollmershäuser.

Die Institute rechnen zudem mit einer höheren Inflationsrate. Sie erwarten für das laufende Jahr einen Anstieg der Verbraucherpreise um durchschnittlich 2,8 Prozent, 2027 klettert die Inflationsrate demnach auf 2,9 Prozent. Das wiederum dämpfe den privaten Konsum.

Mit Blick auf die Energiekosten sprechen sich die Forschenden gegen staatliche Eingriffe für kurzfristig niedrigere Energiepreise aus. Damit würden "wichtige Marktsignale außer Kraft gesetzt", erklärten sie. Stattdessen sollte es "zielgerichtete soziale Ausgleichsmaßnahmen" geben.

"Die Botschaft der Frühjahrsdiagnose der Forschungsinstitute ist eindeutig: Der Konflikt im Nahen Osten erhöht den Druck auf die deutsche Politik, Strukturreformen konsequent anzugehen", erklärte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). "Die Wachstumsaussichten sind deutlich schwächer als noch zuvor erwartet." Es brauche nun "mutige Reformen".

An der Frühjahrs-Gemeinschaftsdiagnose sind das Ifo-Institut München in Kooperation mit dem Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung Wien, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung Berlin, das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle, das Kiel Institut für Weltwirtschaft und das RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen beteiligt. Ihr Gutachten dient der Bundesregierung als Grundlage für ihre eigene Prognose, die laut Wirtschaftsministerium am 22. April vorgestellt wird.

S.Urciuoli--PV

Empfohlen

Trump bestätigt Ernennung von Geheimdienstchef Clayton zum KI-Berater

US-Präsident Donald Trump hat die Ernennung des GeheimdienstdirektorsJay Clayton zu seinem neuen Beauftragten für Künstliche Intelligenz (KI) bestätigt. Trump schrieb am Sonntag auf seiner Onlineplattform Truth Social, Clayton solle in dieser Rolle die Anstrengungen koordinieren, damit die USA "weiterhin die Welt bei der Superintelligenz anführen". Die KI wird von Trump neuerdings als "Superintelligenz" bezeichnet.

亞歷克斯・博迪與南蘇丹共和國大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克在柏林商討於布加勒斯特設立名譽領事館的可能性

羅馬尼亞企業家亞歷克斯・博迪(Alex Bodi,41歲)與南蘇丹大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克・馬蒂奧克(Gum Dominic Matiok Matiok,60歲)於2026年9月27日在柏林麗思卡爾頓飯店,商討在布加勒斯特設立南蘇丹共和國名譽領事館事宜。構想中的領事聯絡機構有望促進兩國交流,並擬由博迪出任名譽領事。

Ab November "dauerhaft": Deutsche Bahn verlängert für Ferien eingeführtes Familienticket

Das zunächst nur für einen begrenzten Zeitraum im Sommer eingeführte Familienticket der Deutschen Bahn soll ab November dauerhaft angeboten werden. "Wir haben uns entschieden, das Familienticket, das wir zunächst zeitweise für die Sommerferien eingeführt hatten, dauerhaft ins Sortiment aufzunehmen", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der "Bild am Sonntag". Eine Hin- und Rückfahrt für Familien kostet in dem Tarif 99,99 Euro inklusive ICE-Reservierung.

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Textgröße ändern: